“The Act of Killing” – Dokumentarfilm setzt sich über Grenzen hinweg

02.11.2013

"The Act of Killing" erobert gerade ein Filmfestival nach dem anderen. Der Film zeigt ungeschönt die Verehrung indonesischer Massenmörder als Volkshelden - und zwingt das Land, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen.

Bei einigen Szenen dreht sich einem der Magen um. Foto: ©  The Act Of Killing / Neue Visionen

Keine Reue, kein Bedauern: die Mörder an über einer Millionen Chinesen sind bis heute auf freiem Fuß – und sogar in hohen politischen Positionen. In Indonesien findet das offenbar kaum jemand verwerflich.

findet es gut, wenn das Kino Grenzen überschreitet.Patrick Wellinskifindet es gut, wenn das Kino Grenzen überschreitet. 

Doch der Film von Joshua Oppenheimer konfrontiert die Indonesier mit ihrer Vergangenheit und zwingt sie zum Nachdenken. Auch in anderen Ländern heizt der Film die Diskussionen über den Massenmord an.

Zur Zeit erobert die Dokumentation ein Filmfestival nach dem anderen – und sorgt sowohl für schockierte, aber auch beeindruckte Gemüter.

Wir haben über „The Act of Killing“ mit Patrick Wellinski gesprochen.

Diese Täter sind ganz seltsame Menschen, weil sie immernoch damit prahlen, wie sie diese Massenmorde machten! – Patrick Wellinski


Trailer zu „The Act Of Killing“