Auf Tuchfühlung | “Heiße Ware aus dem Knast” – das Label “Santa Fu” entsteht hinter Gittern

26.10.2011

Mode entsteht nicht nur in Designbüros und Ateliers - zumindest nicht die Kreationen des Hamburger Labels „Santa Fu“. Über bewachte Designer, Kreativität hinter Gittern und Knast-Humor auf Shirts...

Made in Prison - damit wirbt das Label Santa Fu aus Hamburg. / Foto: © Roland Magunia/ ddp

ist Leiter des Projektes „Santa Fu: Kreative Zellen“.Holger Güssefeldist Leiter des Projektes „Santa Fu: Kreative Zellen“. 

„Heiße Ware aus dem Knast“ – das ist der Slogan des Hamburger Labels „Santa Fu“. Santa Fu ist gleichzeitig der Spitzname für die Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel in Hamburg. Seit 2006 werden hier Produkte wie Kleidung, CDs, Handtücher oder Gesellschaftsspiele hergestellt und verkauft. Ein Teil der Erlöse geht an die Opferhilfsorganisation „Weißer Ring“.

Doch die Arbeit ist nicht ganz einfach. Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Und mal eben eine Brainstorming machen, Preise im Netz recherchieren oder Entwürfe abstimmen ist spontan nicht möglich – stets müssen Bewacher mit dabei sein.

Wie gut das funktioniert mit der Mode aus dem Knast, darüber haben wir mit Holger Güssefeld, dem Initiator des Projektes, gesprochen.

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