“Vom Südpol selbst war ich enttäuscht” – 100 Jahre nach der Südpoleroberung

14.12.2011

Vor genau 100 Jahren hat der Norweger Roald Amundsen als erster Mensch den Südpol erreicht. Wir fragen: wie kommt man eigentlich dazu, einen der unwirtlichsten Ort der Welt besuchen zu wollen?

Roald Amundsen (links) und seine Begleiter 1911 am Südpol. Foto: © Olav Bjaaland/ Wikipedia

war schon ganze zehn Mal am Südpol und forschte 30 Jahre zur Antarktis.Franz Tessensohnwar schon ganze zehn Mal am Südpol und forschte 30 Jahre zur Antarktis. 

Vor genau 100 Jahren, am 14. Dezember 1911, hat der Polarforscher Roald Amundsen aus Norwegen als erster Mensch den Südpol erreicht. Wie alle Entdeckungen in der Geschichte der Menschheit war auch diese beschwerlich und mit Hindernissen verbunden.

Wie kommt man eigentlich dazu, einen Ort zu bereisen, an dem im Sommer durchschnittlich -25° (und im Winter sogar -65°) herrschen? Das können wir jemanden fragen, der selbst schon mehrere Male am südlichsten Punkt der Erde war. Franz Tessensohn ist Geologe, hat 30 Jahre zur Antarktis geforscht und ist heute Ehrenmitglied im Deutschen Gesellschaft für Polarforschung e.V.