Was haben wir gelernt? | Der Fall Pistorius und ein Plädoyer für die Torlinientechnik

25.02.2013

Unser Sportexperte Sven Herold hat sich in dieser Wochen Gedanken um zwei große Fragen des Sports gemacht. Eine davon lautet: Darf man einen Beinamputierten "auf freien Fuß" setzen?

Paralympic-Star Oscar Pistorius steht derzeit unter Mordanklage, weil er seine Freundin Reeva Steenkamp erschossen hat. Foto: © Michael Gottschalk / dapd.

Der Fall um den Paralympic-Star Oscar Pistorius wird seit Tagen ausführlich in den Medien berichtet. Der eine oder andere sprachliche Fauxpas bleibt da nicht aus. So wurde der Sportler Pistorius, dem beide Beine amputiert wurden, laut mehreren Medienberichten gegen Kaution „auf freien Fuß“ gesetzt. Sportkolumnist Sven Herold stellt sich da die Frage: „Darf man das? Muss man in so einem Fall mit solchen Phrasen hantieren?“

Sportkolumnist bei detektor.fmSven HeroldSportkolumnist bei detektor.fm 

Viel Diskussion gibt es auch um die neu eingeführte Torlinientechnik. Sie soll zur Fußball-WM 2014 in Brasilien zum ersten Mal eingesetzt werden und wird künftig für Klarheit bei Torentscheidungen geben. Aber verliert ein Fußballspiel so vielleicht auch an Reiz? Eine Frage, die unseren Sportexperten auch wieder einige Nächte wachgehalten hat.

Manchmal ist also auch die Welt des Sports ganz schön kompliziert – so die Erkenntnis von Sven Herold. Welche Antworten er auf diese zwei wichtigen Fragen des Sports gefunden hat, hören Sie im Gespräch.