Was haben wir gelernt? | Erfolg kann dem Sport auch schaden

14.01.2013

Der erste Platz - das ist der Ansporn eines jeden Profi-Sportlers. Wenn der Sport jedoch jahrelang von denselben Personen dominiert wird, verliert er an Attraktivität - meint zumindest Sven Herold.

Am Wochenende konnte sich Felix Loch über den ersten Platz freuen - mal wieder. Große Überraschungen hat es im Rodelsport schon lange nicht mehr gegeben. Foto:© Peter Parks/dapd

Immer der Beste sein, immer ganz oben auf dem Podium stehen – angetrieben von dieser Maxime trainieren Profi-Sportler sehr hart, damit sie am Ende des Wettkampfes die Nummer Eins sein können. Doch was passiert, wenn man so gut ist, dass weit und breit keine Konkurrenz in Sicht ist?

warnt vor zu großem Erfolg.Sven Heroldwarnt vor zu großem Erfolg. 

Diesem Problem ist unser Sport-Experte Sven Herold am Wochenende begegnet, als er die Rodel-EM und den Rennrodel-Weltcup in Oberhof besucht hat. Denn das gesamte Wochenende und alle Rodel-Kategorien werden von den deutschen Sportlern dominiert. Was für den einzelnen Sportler ein Erfolg ist, kann sich aber auf das Interesse der Zuschauer negativ auswirken.

Wie genau Sven Herold den Alleingang der deutschen Rodler-Fraktion erlebt hat, erzählt er im Interview.