Was haben wir gelernt? Für mehr Erfahrung und Reife im Sport!

19.11.2012

Rente erst ab 67? Davon können Profisportler nur träumen, denn mit Mitte 30 ist bei den meisten Athleten Schluss. Sven Herold plädiert daher für mehr Lebenserfahrung im Sport.

Am kommenden Wochenende beendet Michael Schumacher seine aktive Rennkarriere. Mit 43 Jahren gehört er im Sportzirkus schon zum alten Eisen. Foto: © Sascha Schuermann/dapd

Arbeiten bis ins hohe Alter? Was für viele Menschen ein Gräuel ist, wäre für Berufssportler sowieso keine Option. Denn je älter Athleten werden, desto geringer die Leistungsfähigkeit – und der Körper fordert Tribut für die jahrelange Beanspruchung. Sportler, wie zum Beispiel Vitali Klitschko, die auch noch mit über 40 Jahren aktiv sind, bilden dabei eine klare Minderheit.

fordert: keine Angst vor dem Alter im Sport.Sven Heroldfordert: keine Angst vor dem Alter im Sport. 

Auch Michael Schumacher steuert mit 44 Jahren seinem Karrieende entgegen. Doch dass das Alter auch seine Vorzüge hat, bewies der Rennsportler gerade am Wochenende, als er trotz eines enttäuschenden 16. Platzes gelöst und entspannt wie selten zuvor daherkam. Lebenserfahrung sei dank.

Die Erkenntnis hat vermutlich auch Christian Heidel vom Mainz 05, wenn er eine Altersbegrenzung für Schiedsrichter für überholt hält. Denn was nützen lauter Jungspunde, denen die nötige Reife fehlt?

Dafür plädiert auch unser Sportkolumnist Sven Herold – und fordert mehr Lebenserfahrung im Profisport.