Was haben wir gelernt? SC Freiburg – mit wenig Geld viel erreicht

15.04.2013

Geld schießt doch Tore, das beweist in diesem Jahr der FC Bayern. Aber gleichzeitig zeigt der SC Freiburg: Wenig Geld kann auch viele Tore schießen. Sven Herolds sportliche Erkenntnis des Wochenendes.

Vater des Freiburger Erfolges - Trainer Christian Streich. © Foto: Eckhard Eibner / dapd.

Der FC Bayern München ist in dieser Saison das Nonplusultra im deutschen Fußball. Die Bayern stellen die mit Abstand teuerste Mannschaft der Bundesliga. Da darf der kürzlich eingefahrene Meistertitel schon einmal erwartet werden, und möglicherweise ja sogar noch mehr. Nicht immer sind teure Mannschaften so erfolgreich. Denn schon die Nummer zwei in der Geldrangliste enttäuscht auf ganzer Linie: Der VfL Wolfsburg ist fünf Spieltage vor Schluss nur Tabellendreizehnter.

Dass man aber auch mit ganz wenig Geld viel herausholen kann, beweist die Mannschaft mit einem der kleinsten Etats, der SC Freiburg. Die Breisgauer stehen im Moment auf Platz fünf der Tabelle und dürfen sogar auf die Qualifikation zur Champions-League hoffen. Und das hätten die Freiburger vermutlich auch dringend nötig, um weiterhin oben mitmischen zu können. Warum, erklärt Sven Herold in seinem Rückblick aufs sportliche Wochenende.

Der Sportclub Freiburg ist sensationell, nur Fürth und Düsseldorf haben noch weniger Geld für ihre Spieler zu Verfügung. – Sven Herold.

Sven Herolddetektor.fm-Sportkolumnist - wie immer ganz lässig, wenn er mit uns spricht.