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Bild: detektor.fm | Monopol

Was wichtig wird | Aus der art berlin

Vom Wert der Messe

Die Kunstmesse art berlin wird eingestellt. Sie sei nicht mehr profitabel, so die Betreibergesellschaft Koelnmesse. Die Vorwürfe wenden sich auch an die Berliner Politik.

art berlin nicht mehr profitabel

Nach nur drei Jahren wird die art berlin eingestellt. Nach dem Art Forum und der art berlin comtemporary zeigt sich auch dieses Mal: Kunstmessen scheinen in Berlin nicht zu funktionieren.

Es ist halt so, dass in anderen europäischen Städten, die Messen aufbauen wollen, die jeweilige Stadt oder auch der Staat sehr engagiert sind. – Elke Buhr, Chefredakteurin Monopol-Magazin

Insbesondere deshalb geht der Vorwurf  der Betreibergesellschaft Koelnmesse auch gegen den Berliner Senat.

Vorwurf an die Berliner Politik

Laut der Betreibergesellschaft lohne sich die art berlin nicht nur finanziell nicht mehr. Die Koelnmesse beklagt auch, dass bis jetzt nicht sicher sei, ob der bespielte Hangar im Flughafen Tempelhof auch im kommenden Jahr wieder zur Verfügung stehe.

Es war halt so, dass in Berlin der Senat immer komplett desinteressiert war an dieser Messe, weil die wahrscheinlich dachten: „Das ist ja private Wirtschaft, was sollen wir da?“ – Elke Buhr

Der Senat weist die Schuld zurück: Von den Problemen der art berlin und der Koelnmesse habe man bisher nichts gewusst.

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Über das Ende der Kunstmesse und wie die Reaktionen auf dem Kunstmarkt sind, darüber spricht detektor.fm-Moderatorin Yvi Strüwing mit Elke Buhr vom Monopol-Magazin.

Elke Buhr - ist Chefredakteurin vom Monopol-Magazin.

ist Chefredakteurin vom Monopol-Magazin.
Es ist schon schade. Aber eigentlich wegen dem, was diese Messe hätte sein können.Elke Buhr

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