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Bild: Monopol – Magazin für Kunst und Leben | detektor.fm

Was wichtig wird | Rückgabe von Raubkunst

„Gestohlene Kunst muss zurück gegeben werden!“

Unmengen von Raubkunst aus Kolonialzeiten befinden sich immer noch in europäischen Ländern. Ein neues wissenschaftliches Paper hat jetzt die Debatte um Raubkunst aus ehemaligen Kolonien erneut angestoßen. Was wird darin gefordert?

Kunstwerke mit falschem Besitzer

In zahlreichen deutschen und europäischen Museen stehen wertvolle Erinnerungen an den Kolonialismus. Es handelt sich dabei um Kunstwerke, die damals aus den unterworfenen Ländern geraubt wurden. Umso wichtiger ist also eine funktionierende Erinnerungskultur, eine Aufarbeitung und die Bemühung um Wiedergutmachung. Somit ist sicherlich noch einiges nachzuholen.

Raubkunst und ihre politische Bedeutung

Die Debatte, wie mit dieser Kunst umzugehen ist, ist jetzt erneut angestoßen. So haben Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy und der senegalesische Ökonom und Essayist Felwine Sarr dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron einen Bericht übergeben. Der Titel ist nüchtern: „Die Restitution des afrikanischen Kulturerbes“. Dahinter steckt aber auch die konkrete Forderung, die Kunstwerke an die beraubten Länder zurückzugeben.

Präsident Macron hatte sich schon früher zu dem Thema Kolonialismus geäußert. Er hat sowohl die französische Geschichte anerkannt, als auch gesagt, der Kolonialismus sei ein „ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“ Auch deshalb hat er nun direkt reagiert und die ersten Schritte zur Rückgabe ganz besonders symbolträchtiger Kunstwerke eingeleitet.

Elke Buhr - ist Chefredakteurin des Monopol-Magazins für Kunst und Leben.

ist Chefredakteurin des Monopol-Magazins für Kunst und Leben.
Wie wird das Ganze jetzt auch in Deutschland umgesetzt? In der Pflicht sind deutsche Museen und auch der deutsche Gesetzgeber.Elke Buhr

Elke Buhr vom Monopol-Magazin spricht über Raubkunst aus Kolonialzeiten. detektor.fm-Moderatorin Bernadette Huber hat sie interviewt.

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