Wimbledon 2013: Lisicki, Murray und eine Menge Begeisterung

08.07.2013

Am Ende doch ohne deutsche Beteiligung: Marion Bartoli aus Frankreich und Local Hero Andy Murray heißen die Sieger der Einzelkonkurrenzen von Wimbledon 2013.

Geschafft: Als erster Brite nach Fred Perry 1936 hat Andy Murray Wimbledon gewonnen. Foto: © Glyn Kirk/AFP

Favoritenstürze, Verletzungen, Überraschungen und deutsche Erfolge. Die 127. Auflage von Wimbledon hatte es in sich. Andy Murray hat sogar ein ganzes Land erlöst – 77 Jahre nach dem letzten Sieg eines Briten konnte sich mit Murray wieder ein Einheimischer den Titel sichern.

Nach Jahren der Enttäuschungen hatten auch wieder die Deutschen Grund zum Jubeln. Mit Sabine Lisicki hat es – 14 Jahre nach Steffi Graf – wieder eine Frau aus Deutschland ins Finale des wohl wichtigsten Tennis-Turnieres der Welt geschafft.

ARD und Sky streiten – um Tennis

Das hat das Tennis hierzulande wieder interessant gemacht – so interessant, dass sich die ARD mit Rechteinhaber Sky um die Übertragung des Finales von Lisicki gegen Bartoli gestritten haben. Schlussendlich konnten die Fans die Partie, die die Französin in zwei Sätzen für sich entscheiden konnte, nur im Pay-TV sehen.

Zusammen mit detektor.fm-Redakteur Adrian Geiler blicken wir auf Wimbledon 2013 zurück: