Urheberrecht: Sven Regeners Wut-Interview trifft einen Nerv

22.03.2012

"Man pinkelt uns ins Gesicht!" - Sven Regener konnte nicht an sich halten: aus ein paar Sätzen zum Urheberrecht wurde ein wutiger Wortschwall. Lars Lewerenz von Audiolith stimmt ihm zu.

hat das Label «Audiolith» gegründet.Lars Lewerenzhat das Label «Audiolith» gegründet. 

Sven Regeners wütende Moralpredigt verbreitet sich rasend durchs Internet. Gestern Abend wurde der Musiker (Element of Crime) und Autor (Herr Lehmann) im Zündfunk zu seiner Meinung bezüglich der Urheberrechtsdebatte befragt. Und dann redete Regener sich in Rage.

Er kritisierte in deutlichen Worten eine Gesellschaft, die in seinen Augen nicht mehr bereit ist, für Kunst fair zu zahlen.

Auch Plattenfirmen leiden unter den schwächelnden Verkaufszahlen. Lars Lewerenz gehört zum Label Audiolith und hat sich Sven Regeners Ausbruch – mehrfach, in voller Lautstärke und mit Freude – angehört.

Uns hat er erklärt, worum es ihm als Teil des Systems „Musikindustrie“ eigentlich geht. Nämlich nicht um Whirlpools und schnelle Autos, sondern einfach nur um gute Musik.

Lars Lewerenz über die Musikbranche und die Urheberrechtsdebatte

Wir wollen keinen Whirlpool oder Ferrari, wir wollen nur gute Platten aufnehmen!