Zum Tode von Kurt Maetzig – Ein Rückblick

08.08.2012

Eine der wichtigsten Figuren der ostdeutschen Filmgeschichte ist tot: Kurt Maetzig. Wir blicken auf seine Karriere zurück.

Kurt Maetzig 2006 in seinem Haus in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: © Danny Gohlke/dapd

Er war einer der Mitbegründer der DEFA und Regisseur von Dramen wie „Ehe im Schatten“. Daneben drehte Maetzig aber auch propagandistische Filme im Sinne der SED-Ideologie, u.a. den Zweiteiler „Ernst Thälmann“.

In seinem Film „Das Kaninchen bin ich“ setzte er sich hingegen so kritisch mit der inneren Situation der DDR auseinander, dass der Film 1965 im Zuge des „Kahlschlagplenums“ verboten wurde und erst 1990 auf der Berlinale uraufgeführt werden konnte.

Heute ist Maetzig im Alter von 101 Jahren gestorben. Andreas Kötzing blickt im Gespräch zurück auf Maetzigs filmisches Werk.