Zwanziger geht, Niersbach kommt – Eine neue Ära für den DFB?

01.03.2012

Theo Zwanziger war kein einfacher Präsident. Immer wieder hat er für Diskussionen, aber auch Fairness-Offensiven gesorgt. Morgen soll Wolfgang Niersbach als sein Nachfolger gewählt werden. Wird es jetzt harmonischer im DFB?

Theo Zwanziger gibt nach über fünf Jahren sein Präsidentenamt beim DFB ab. Foto:© Steffi Loos/dapd

ist Kult-Experte in Sachen Fußball. Foto: Jürgen Schwarz/dapdManni Breuckmannist Kult-Experte in Sachen Fußball. Foto: Jürgen Schwarz/dapd 

Im vergangenen Dezember hat Theo Zwanziger nach mehr als fünf Jahren angekündigt, das Handtuch zu werfen. Eigentlich hätte er das Amt des DFB-Präsidenten bis 2013 ausführen sollen. Doch es waren fünf turbulente Jahre und seine Entscheidungen waren oft umstritten. Zwar machte der scheidende DFB-Präsident durch Initiativen gegen Diskriminierung, Homophobie und Ausländerfeindlichkeit auf sich aufmerksam. Doch auch seine Nähe zur Boulevard-Presse, vor allem zur Bild-Zeitung, wurde immer wieder kritisiert.

So kommt es nun, dass Zwanziger morgen sein Amt an Wolfgang Niersbach übergeben wird. Der war bisher der DFB-Generalsekretär und auch schon Pressereferent  – ist also ein Medienprofi. Aber das ist aber nicht der einzige Unterschied zum Vorgänger.

Wir sprechen mit der „Stimme von Schalke“, der Fußball-Reporter-Legende Manni Breuckmann, über die Folgen, die dieser Wechsel haben könnte.

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