beat! – Ausgabe 05/2013

Das Geheimnis der Hip-Hop-Populariätät, R.A. Rugged Man

11.06.2013

Diesen Monat geht es bei beat! um kommerziellen Erfolg in der Hip-Hop-Szene. Außerdem haben wir uns mit aktueller Dance-Musik im Hip Hop beschäftigt und das beat!-Album des Monats gekührt. Das kommt diesmal von Rap-Legende R.A. The Rugged Man. Dazu gibt's unter anderem Musik von Aceyalone, Joe Budden und Freundeskreis.

beat! - Die Hip-Hop-Sendung bei detektor.fm. Immer dienstags ab 19 Uhr im Wortstream.

Die Sendung zum Nachhören:


Playlist:

1. Sido – Bilder im Kopf
2. Aceyalone – Leanin‘ On Slick
3. Freundeskreis – Esperanto
4. Westbam – Radio Siberia Feat. Kanye West
5. Goldfrapp – Rocket
6. Damion Davis – Drehmoment
7. Joe Budden – Pump It Up
8. R.A. The Rugged Man – The Peoples Champ
9. College Boyz – Victim Of The Ghetto
10. The Notorious B.I.G. – Everyday Struggle (RMX)


Interview: Hip-Hop – Fame trotz Erfolg: wie geht das?

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Andreas E. Holzer – Kultursoziologe

Wenn jemand im Hip-Hop Charterfolge feiert, dann wird ab und an der Vorwurf „Sellout“ laut. Oftmals ist dieser Vorwurf unberechtigt und hat eher was mit Neid zu tun als mit der Verteidigung von Hip-Hop als Subkultur. Denn: Chart-Hits und Realness – das kann durchaus funktionieren, wie man im Fall von Sido oder auch Bushido sieht.

Jemand, der sich mit diesem Spannungsverhältnis wissenschaftlich beschäftigt hat, ist der Kultursoziologe Andreas E. Holzer. Er hat uns das Problem mit der Credibility erklärt:


Album des Monats: R.A. The Rugged Man – Legends Never Die

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R.A. The Rugged Man ist eine echt Untergrund-Legende. Schon in den frühen 1990er Jahren hat der mit Leuten wie dem Wu-Tang-Clan und Notorious B.I.G. zusammen Songs gemacht. Biggie soll einst über ihn gesagt haben: „I thought I was the illest.“ Jetzt hat der 39-Jährige US-Rapper mit deutschen Wurzeln sein neues Album veröffentlicht.

Das Kuriose: 1992 wurde er gesignt, brachte erst zwölf Jahre später sein Debüt raus und nochmal neun Jahre später – also erst jetzt – sein zweites Album. Wie es dazu gekommen ist, und ob „Legends Never Die“ seinem Titel gerecht wird, weiß David Molke: