detektor.fm empfiehlt Konzerte & Festivals

Die detektor.fm-Gästeliste

08.02.2019

Gute Musik gehört nicht nur ins Radio, sondern auch auf die Bühne. Deswegen präsentieren wir regelmäßig Konzerte und Festivals, die wir euch ganz besonders ans Herz legen wollen. Damit euch die vielen Konzert-Tickets nicht in den Ruin treiben, schreiben wir euch auf die Gästeliste. Plus eins, versteht sich.

Konzerte

Für alle hier aufgeführten Konzerte verlosen wir Gästelistenplätze. Einfach eine Mail schreiben an musik[at]detektor.fm, mit dem Namen der Band bzw. des Festivals im Betreff und eurem Vor- und Zunamen sowie der Wunschstadt in der Mail. Die Gewinner benachrichtigen wir rechtzeitig per Mail. Die Konzertliste wird regelmäßig aktualisiert.


Christian Kjellvander

Christian Kjellvander

Die Zeit der ganz großen Philosophen hat die Menschheit vorerst hinter sich gelassen. Vielleicht sehen sich Songwriter dieser Tage deswegen genötigt, die große Frage nach der menschlichen Natur zu stellen. Einer von ihnen ist der Schwede Christian Kjellvander. Auf seinem neunten Album „WILD HXMANS“ blickt er der Menschheit tief in die Seele. Dort findet Songs, die mal durch düstere Synthielandschaften wabbern, sich in Gitarrenriffs verästeln oder in Free Jazz-Stücken gänzlich verlieren. Für Fans von: Schopenhauer, Nietzsche, oder einfach gutem Singer-Songwriter.

05.02.19 Hamburg, Knust
06.02.19 Bremen, Lagerhaus
07.02.19 Bielefeld, Falkendom
08.02.19 NL – Amsterdam, Paradiso
09.02.19 Aachen, Raststätte
10.02.19 Münster, Fachwerk
12.02.19 Mainz, Schon Schön
13.02.19 AT – Innsbruck, Hafen
14.02.19 CH – Bern, ISC Club Bern
15.02.19 CH – Zürich, Bogen F
16.02.19 Schorndorf, Manufaktur
17.02.19 München, Milla
19.02.19 Fürth, Kofferfabrik
20.02.19 Dresden, Beatpol
21.02.19 Berlin, Privatclub
22.02.19 Magdeburg, Moritzhof


Henry Jamison

HenryJamison_Pressefoto1_(c)Patrick McCormack

Sollte der Folk-Songwriter Henry Jamison jemals vergessen, warum er Musik macht, muss er nur ein altes Familienalbum aufschlagen. Dann blicken ihn die Gesichter jener Geschichtenerzähler oder Komponisten entgegen, die die verschiedenen Generationen der Familie Jamison über die Jahrhunderte hervorgebracht haben. Ohne seinen Ahnen Unrecht tun zu wollen, aber Henry Jamison dürfte schon jetzt einer der bekanntesten Vertreter seines Geschlechts sein. Schließlich hat sein Debütalbum „The Wilds“ schon längst ein Millionenpublikum erreicht. 2019 liefert Jamison nach: Im Februar erscheint mit „Gloria Duplex“ sein zweiter Longplayer.

09.03.19 Berlin, Privatclub
10.03.19 Hamburg, Nochtwache
13.03.19 Köln, Wohngemeinschaft
14.03.19 Stuttgart, White Noise


Roo Panes

Roo Panes

Ob es wohl die Idylle seiner bescheidenen Heimatstadt Wimborne Minster war, die es dem Folk-Songwriter Roo Panes dabei geholfen hat, zur inneren Ruhe zu kommen? Völlig gleich, was es war, man möchte sich jedenfalls am liebsten eine Scheibe davon abschneiden. Auf seinem dritten Studioalbum „Quiet Man“ überzeugt der Brite – fast schon typisch – mit nicht viel. Oft reicht seine 12-saitige Gitarre, geflüsterter Gesang und klitzekleine Klangteppiche aus Streichern, Klavier und Bläsergruppe.

27.03.19 Köln, Luxor
28.03.19 Hamburg, Molotow
01.04.19 München, Strom


OVE

dav

Wenn römische Nature-Yuppies sich eine Auszeit gönnen, packen sich ein altes Zelt und Badehose im Retrolook und fahren in die Abruzzen. Hätten sie darüber hinaus ein gutes Händchen für Hamburger Indiepop, würden sie sich eine Platte von OVE mitnehmen. Auf ihrem neuen Album „Abruzzo“ gibt sich die Band sommerhaft: Lässige Melodien treffen funkige Bassläufe, Afrobeat-Gitarren flächige Synthesizer. Dazu erzählen OVE mal wieder wunderbare Geschichten, mal kindlich naiv, mal verspielt und immer mit der richtigen Portion Gelassenheit.

29.03.19 Flensburg – Volksbad
30.03.19 Kassel – Schlachthof
31.03.19 Münster – Pension Schmidt
01.04.19 Hannover – Béi Chéz Heinz
02.04.19 Dresden – Societaetstheater
04.04.19 Berlin – Privatclub
05.04.19 Plauen – Malzhaus
06.04.19 Esslingen – Dieselstrasse
07.04.19 Bamberg – Freiraum
10.04.19 Dortmund – Rekorder
11.04.19 Köln – Blue Shell
12.04.19 Düsseldorf – The Tube
13.04.19 Hamburg – Knust


Kakkmaddafakka

Kakkmaddafakka

Hand auf’s Herz: Wer hat nicht schon mal auf einer WG-Party lauthals mitgesungen, als Kakkmaddafakka lief? Der Leser, der diese Frage mit „ich nicht“ beantwortet, darf an dieser Stelle gerne aufhören zu lesen. Schließlich ist Kakkmaddafakka Teil der detektor.fm-DNA wie kaum eine andere Band (wie dieses Video beweisen dürfte). Alle anderen dürfen jetzt aus ihren Sesseln springen: Kakkmaddafakka sind 2019 mit neuer Musik zurück – ausgiebige Deutschlandtour inklusive.

06.04.19 Hannover, Pavillon am Raschplatz
07.04.19 Berlin, Astra
08.04.19 Dresden, Beatpol
09.04.19 München, Muffathalle
10.04.19 Erlangen, E-Werk
11.04.19 Osnabrück, Pop-Salon
12.04.19 Köln, Kantine
13.04.19 Mannheim, Alte Feuerwache
16.04.19 Hamburg, Fabrik
17.04.19 Wiesbaden, Schlachthof
18.04.19 Erfurt, HSD


Julia Jacklin

Julia Jacklin

Eigentlich wuchs Julia Jacklin zwischen Schlagern von Doris Day und Balladen des britischen Pendants zu Reinhard Mey, Billy Bragg, auf. Vielleicht sind das nicht die besten Bedingungen, um zu einer großartigen Songwriterin zu reifen. Gleichzeitig gibt es ja nun Julia Jacklin, die sich für ihre Songs von der internationalen Musikpresse feiern lässt. Der Titel ihres neuem Albums „Crushing“ könnte damit im besten Sinne selbstreferentiell sein, bedeutet „to crush something“ umgangssprachlich schließlich etwa so viel wie „etwas außerordentlich schaffen“. Trotz kitschigen Schlagern grandiose Songwriterin werden? Julia Jacklin crushed it!

10.04.19 Köln, Blue Shell 
11.04.19 Hamburg, Molotow Sky Bar 
15.04.19 Berlin, Privatclub
16.04.19 München, Milla


William Fitzsimmons

Foto: Erin Brown

Langer Bart, grobes Hemd und Wandergitarre – der optische Eindruck trügt nicht: William Fitzsimmons singt Folk-Songs. Die legt er aber vielseitig aus. Mal zurückhaltend, mal schmissiger und mal mit elektronischen Einfärbungen. Fitzsimmons‘ Album „Mission Bell“ aus 2018 beschäftigt sich mit der Trennung von seiner Frau und den emotionalen Konflikten, die daraus erwachsen. Es geht um Betrug und Enttäuschung, Versöhnung und Vergebung. Frühere Songs von William Fitzsimmons landeten oft in Soundtracks zu TV-Serien, natürlich in den eher gefühligen Szenen. Die Konzerte des US-Musikers können emotional intensive Erlebnisse werden. Und manch ein Besucher hat hinterher behauptet: Wer von dieser Musik nicht wenigstens ein bisschen berührt ist, hat kein Herz.

06.05.19 Leipzig, Täubchenthal
07.05.19 Erlangen, E-Werk
08.05.19 Bochum, Zeche
09.05.19 Frankfurt, sankt peter
28.05.19 Hannover, Capitol


L’aupaire

laupaire_(c)Lydia Hersberger

Eigentlich spielt Robert Lauper, alias L’aupaire, so ziemlich jedes Instrument, dass ihm in die Finger kommt. Weil Klavier und Saxophon für ein Leben on the road allerdings etwas zu unhandlich sind, entscheidet sich Lauper für die Gitarre. Mit der zieht er von Gießen nach Budapest, später in die USA. Überall sammelt er Eindrücke, Geschichten und Inspirationen, die er gemeinsam mit seiner Band seit fast fünf Jahren auf die Bühne bringt. Nach zwei Jahren Bühnenabstinenz ist L’aupaire 2019 wieder zurück. Wenn man dem jüngsten Single-Release „Renegades/Cinderella“ glaubt, hat er Großes vor.

09.05.19 Heidelberg, Karlstorbahnhof
10.05.19 Erlangen, E-Werk(Unter einem Dach Festival)
11.05.19 München, Strom
13.05.19 Dresden, Groovestation
14.05.19 Berlin, Lido
15.05.19 Hamburg, Schanzenzelt
16.05.19 Köln, Luxor
17.05.19 Frankfurt, Zoom


Catfish and the Bottlemen

Foto: Jill Furmanovsky

Manchmal scheint es, alle guten Rocksongs seien schon geschrieben. Es ist ja auch schwer, Neues rauszuholen aus Gitarren, Schlagzeug, Bass und Gesang. Muss man aber gar nicht, finden Catfish and the Bottlemen. “Think inside the box” ist ihr Motto. Keine schlechte Strategie, denn das Debüt “The Balcony” wurde zum Platin-Album. Auch der Nachfolger erreichte die Nummer 1 der Albumcharts in Großbritannien. Da scheint es etwas rätselhaft, dass die Waliser in Deutschland kaum beachtet wurden. Schnörkellose, klar definierte Rocksongs mit Stadionpotential. Ein bisschen wie Oasis, nur mit besseren Manieren.

18.05.19 Berlin, Huxleys


Hop Along

Hop Along

Hop Along sind sowas wie die heimlichen Lieblinge der US-Indie-Szene. Mit mittlerweile vier Alben überzeugten sie Kritiker von Rolling Stone bis zu Pitchfork. Gestartet als Freakfolk-Projekt haben Hop Along stetig an ihrem Sound gefeilt. Das aktuelle Album “Bark Your Head Off, Dog” ist nicht mehr ganz so exaltiert wie frühere Platten. Dafür klingen die Songs jetzt deutlich beschwingter und eingängiger. Die ein oder andere Passage aufgekratzter Verrücktheit bricht trotzdem gelegentlich durch. An Stimmung ist zwischen Dresden Dolls und Tennis alles drin.

02.06.19 Berlin, Musik & Frieden
04.06.19 Hamburg, Hafenklang


Parkbühne im Geyserhaus

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Die Parkbühne im Geyserhaus mischt die Atmosphäre von Späti-Bier, Grillen im Park und Open-Air-Konzert. Wir präsentieren vier Veranstaltungen:

Tiere Streicheln Menschen besteht aus null Tieren und zwei Menschen. Das Prinzip: Sven Phantom singt wirklich witzige Lieder. Martin “Gotti” Gottschild liest wirklich witzige Texte. Sie zeigen damit, dass Mutterwitz das Gegenteil ist von “Deine Mutter”-Witzen.

Zu Gisbert zu Knyphausen muss man nicht viel sagen. Wenn er spielt, hört man jede umfallende Bierflasche, jeden Flüsterer im Publikum. Sogar bei Open-Air-Konzerten.

Poet, Autor, Kolumnist, Literaturpreisträger, Musiker. In der deutschen Musiklandschaft ist PeterLicht der wohl vielseitigste Texter. Sein Album “Wenn wir alle anders sind” ist sein neuester Beweis, wie gut er augenzwinkernd Popmusik mit Konsumkritik verbinden kann.

Elektronisch grundierte Beats, orchestrale Arrangements und eine dunkle, sonore Stimme. Get Well Soons Album „The Horror“ ist eine Art filmisches Erlebnis in musikalischer Form. Augen zu und durch rein!

20.06.19 Tiere Streicheln Menschen – Actionlesung
29.06.19 Gisbert zu Knyphausen
06.07.19 Peter Licht
14.08.19 Get Well Soon