detektor.fm-Session mit Aloa Input

20.02.2014

Aloa Input – der Name sagt eigentlich schon, um was es dieser Band geht: viel Input sammeln und zu einem großen Ganzen vereinen. Die gemeinsame Schnittmenge der Bandmitglieder liegt in der Begeisterung für experimentelle Popmusik.

Aloa Input live im detektor.fm-Studio - ungewohnt akustisch. Foto: detektor.fm

Auf dem Cover ihres neuen Albums Anysome sieht man einen Urwald mit vielen verschiedenen Tieren. Im Hintergrund ragt ein Plattenbau hervor. Mitten durch das Gestrüpp fliegt ein Luftschiff an einem Stapel Bücher vorbei. Klingt seltsam, kann man aber irgendwie auch sinnbildlich für die Musik von Aloa Input sehen: Sie haben sich vorgenommen ihre Einflüsse von Welt-, Indie- und Experimentalmusik unter einen Album-Hut zu packen.

Aloa Input bauen aus dem Ideenchaos ein einzigartiges Album. Sie schaffen es, Synthies mit afrikanischen Trommeln zu verbinden, lassen ruhigen Gesang mit Bläsersätzen und Vogelgezwitscher mit verzerrten E-Gitarren nebeneinander laufen – und es funktioniert! Die einzelnen Bausteine sind detailverliebt zusammengesetzt und das Experimentelle sorgsam dosiert.

Wie sie diese Balance halten können und warum es ihnen so wichtig ist, immer offen für mehr Input zu sein, haben sie uns im Interview verraten. Natürlich haben sie uns auch noch eine Live-Kostprobe ihrer Musik im Studio gegeben.

Session & Interview nachhören

Aloa Input – Prblms (detektor.fm-Session)