detektor.fm-Session mit Joasihno

Mensch und Maschine im Klangexperiment

11.01.2017

Bei den Liveshows des Münchner Duos Joasihno stehen selbstgebaute Roboter auf der Bühne. Teilweise sind sie vorprogrammiert, vieles überlässt die Band aber auch dem Zufall. Inspiriert von Island, afrikanischer Musik und der Stadt New York schaffen Joasihno damit experimentelle Klänge.

Es zirpt, wabert, klickt und quietscht. Das Münchner Duo Joasihno setzt einen kunterbunten Klangbaukasten zu einem großen Ganzen zusammen.

Joasihno, das sind Nico Sierig und Cico Beck. Letzterer ersetzt bei The Notwist-Konzerten mittlerweile den Soundfrickler Martin Kretschmann. Nach viel Gefrickel sehen auch die Konzerte von Joasihno aus.

Unsere Liveauftritte sind zu 90 Prozent Konzert und zu zehn Prozent Klanginstallation.

Musik mit Robotern

Zu den beiden Musikern gesellt sich ein selbstgebasteltes Roboter-Orchester auf die Bühne. Manchmal sind die Bewegungen der Roboter schon fest einkalkuliert,  oft geschehen diese aber zufällig. Mensch und Maschine schaffen so ein gemeinsames Klangexperiment.

Was diese Instrumente auslösen, das ist so etwas Polyrhythmisches, ein Durcheinander. Das ist für uns das Spannende an der Musik.

Aber wer steuert hier eigentlich wen? Der Mensch die Maschinen oder anders herum? Diese Frage beantworten Joasihno in der detektor.fm-Session. Sie erzählen, wie sie ihre Roboter bauen und spielen ihren Song „Monja“ im detektor.fm-Studio.


Redaktion: Ina Holev