detektor.fm-Session mit L’aupaire

Rastlos in Budapest

16.03.2016

Eine Stadt, in der man niemanden kennt, isoliert und auf sich allein gestellt. Für Robert Laupert aus Gießen beste Voraussetzungen zum Kreativsein. Ein Selbstfindungstrip nach Budapest verhalf ihm zu seinem neuen künstlerischen Ich. Als L'aupaire macht er nun mitreißenden Folkpop.

L'aupaire (rechts) mit Gitarrist Jonathan Reiter und Kaffe im Studio. Foto: detektor.fm

Robert Laupert weiß nicht wohin mit sich. Also kratzt er all sein Geld und seine Instrumente zusammen, stopft alles in einen Van und fährt mit Sack und Pack nach Budapest. In der Wohnung seiner Oma schreibt er Songs und findet sich selbst. Als er zurückkommt, ist aus Robert L’aupaire geworden.

Man spürt die Energie, die diese Stadt hat. Die vielen Kulturen, die im Laufe der Jahrhunderte dort aufeinandergeprallt sind. Dazu kommen die aktuellen Entwicklungen in Ungarn, viele Touristen und viel Armut.

Prominente Hilfe fürs erste Album

Als L’aupaire macht Ropert Laupert mitreißenden Folkpop, der ihm sogar schon eine Einladung zum South By Southwest Festival beschert hat. Von dort geht es weiter nach Los Angeles. Hier lernt er Mocky kennen, der schon mit Feist und Peaches gearbeitet hat. Gemeinsam tüfteln die beiden an L’aupaires Debütalbum.

„Flowers“ heißt das erste Album von L’aupaire. Und es ist gerade erst erschienen. In Auszügen ist es bereits ein treuer Begleiter in unserer Playlist. Wir sagen: danke für die Blumen und herzlich willkommen im detektor.fm-Studio: L’aupaire!