detektor.fm-Session mit Marius Ziska

27.03.2013

Marius Ziska ist ein Exot unter den Musikern - nicht unbedingt aufgrund seines Aussehens oder seiner Musik, sondern vielmehr aufgrund seiner Herkunft. Der Folkmusiker kommt von dem kleinen, mitten im Nordatlantik liegenden Inselstaat Färöer. Dort, wo es ungefähr doppelt so viele Schafe wie Menschen gibt, entstand auch sein neuestes Album "Recreation", das er derzeit auf seiner Deutschlandtour vorstellt.

Marius Ziska spielt live mit seiner Band im detektor.fm-Studio (Foto: detektor.fm)

Die Karriere von Marius Ziska begann bereits im Alter von 16 Jahren. Als Mitglied der Rockband Flux erspielte er sich beim färöischen Talentwettbewerb Prix Føroyar einen Namen. Seit über zehn Jahren ist er inzwischen als Singer/Songwriter unterwegs, veröffentlichte 2005 sein Debütalbum The Sky Is Our Home und ließ im vergangenen März sein neuestes Werk Recreation folgen.

Das Album sorgt für überwiegend positive Kritiken, die Marius Ziska Vergleiche mit Bon Iver, Mumford & Sons und Wilco bescheren. Entscheidend für den Erfolg ist aber vor allem Ziskas Stimme, die neben ihrem einzigartigen Klang in manchen Momenten Nuancen von Coldplay und Jónsi aufblitzen lässt.

Gerade tourt Marius Ziska mit seiner Band durch Deutschland. Während ihres Besuches in Leipzig waren die vier Musiker bei uns zu Gast im detektor.fm-Studio. Wir haben mit Ihnen über die Musikszene auf den Färöer Inseln und über den Schritt aufs Festland gesprochen. Außerdem haben Marius und seine Band zwei Songs live im Studio performt.

Interview und Session nachhören:

Marius Ziska – Restless Mind (live im detektor.fm-Studio)

Marius Ziska – Going Home (live im detektor.fm-Studio)