detektor.fm-Session mit The Micronaut

Das Auge hört mit

13.01.2015

Stefan Streck alias The Micronaut hat in den 90ern in Rock-, Emo- und Grindcore-Bands gespielt. Heute steckt er die meiste Zeit in die tanzbare elektronische Musik seines Solo-Projekts und hat für ein besonderes Set das detektor.fm-Studio besucht.

Hat für seine Liveshows eine eigene Lichtshow programmiert - The Micronaut. Foto: detektor.fm

Vergessen hat The Micronaut seine Zeit als Rock-Musiker nicht. Die Gitarre ist geblieben und ihm auch heute noch ausgesprochen wichtig.

Das ist das einzige Instrument, das ich halbwegs ok spiele. Da fällt es mir leicht, Akkorde oder Harmonien zu finden. Mit einem Tasteninstrument bin ich da nicht so gut.

Bilder im Kopf

Wenn Stefan Streck nicht gerade als The Micronaut zwischen Ambient und Techno wandelt, vertont er ab und zu Filme. Die Kombination aus visuellen und akustischen Eindrücken ist für ihn eine ganz natürliche Sache.

Ich gucke gern Filme und finde, dass Musik generell Bilder transportiert. Also versuche ich auch, mit meiner Musik eine Geschichte zu erzählen.

Die große Lichtshow ist immer dabei

Damit auch seine Konzerte zu visuellen Erlebnis werden, bringt The Micronaut seine eigene Lichttechnik mit auf die Bühne. Er ist selten mit dem zufrieden, was in Clubs schon vorhanden ist. Und als professioneller Lichttechniker fällt es ihm leicht, selbst eine spektakuläre Show zu programmieren.

Licht und Musik zaubert The Micronaut dann in der Regel ganz alleine. Extra für seine Session im detektor.fm-Studio hat er sich aber die befreundeten Musiker Bernhardt und Arpen ins Boot geholt und mit ihnen zwei exklusive Versionen seiner Stücke „Parallax“ und „Flashlight“ einstudiert.

 

Redaktion: Konrad Spremberg