detektor.fm-Session mit Mire Kay

11.04.2013

Die Songs von Mire Kay können es in Sachen Dunkelheit durchaus mit dem diesjährigen Winter aufnehmen. Und doch wohnt der Musik der beiden Schwedinnen immer auch ein Hoffnungs-Schimmer inne. Im Rahmen ihrer Deutschland-Tour waren Mire Kay zu Gast im detektor.fm-Studio.

Eine Kooperation mit Kreuzer Online, dem Monatsmagazin für Kultur und Pop, Lifestyle und Stadtgeschehen.

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Autorin: Juliane Streich

Es ist dunkel in Schweden. Wer hierzulande über den langen, harten Winter klagte, würde sich im Norden des Landes, in dem die Sonne monatelang überhaupt gar nicht erst aufgeht, schön umschauen. Und dunkel sind auch die Lieder von Mire Kay, obwohl die beiden Musikerinnen ihr Album im südlichen Malmö aufgenommen haben.

Doch immer schimmert in ihnen auch die Hoffnung durch. Emelie Molin und Victoria Skoglund, die vorher bei der vierköpfigen Mädchenband Audrey spielten, singen auf A Rising Tide Lifts All Boats von Kindheitserinnerungen, von persönlichen Geschichten aus den letzten Jahren, von Liebe und Verlust.

Begleitet von Piano, Gitarre und zurückhaltenden Percussions, mal von einem tiefen Cello, klingen die Lieder nach Kammerpop, nach Folk, selten auch nach Postrock. Ganz ruhig bleiben sie dabei, und während sie noch davon singen, dass sie hier sitzen und auf dich warten, kommt schon der Frühling. Und in dem lässt sich dieses düstere, doch auch hoffnungsfrohe Album noch viel besser hören.

Gerade ist ihr erstes Album erschienen. Mit dem touren die beiden Schwedinnen nun durch Deutschland. Doch bevor es los ging waren Mire Kay zu Gast bei detektor.fm.

Interview & Session zum Nachhören

Mire Kay – Reverse (live bei detektor.fm)

Mire Kay – Punch Through The Air (detektor.fm-Session)