detektor.fm-Session mit Nod One’s Head

"Die Engländer sind uns in der elektronischen Musik weit voraus"

08.09.2015

Das Berliner Elektropop-Duo Nod One's Head will das Konzert zurück in den Club holen. Motto: House mit Liveband statt DJ-Mucke aus der Konserve. Pate steht dabei weniger die deutsche Techno-Szene, sondern vielmehr die Londoner Subkultur.

Nod One's Head zu Gast in der detektor.fm-Session Foto: detektor.fm

Nod One's Head - Lava

Lava

Nod One's Head

(Kallias, bereits erschienen)

Kennengelernt haben sich Charlotte Bühler und Moritz Bommert auf dem Internat. Schon damals haben sie festgestellt, dass sie musikalisch sehr gut zusammenpassen. Nach ihrem Umzug nach Berlin und den dazugehörigen Ausflügen in die Clublandschaft stand der Entschluss: Das was die machen, können wir auch! Die Geburtsstunde von Nod One’s Head.

„Das ist unser Alleinstellungsmerkmal“

Dass Nod One’s Head als Band auf der Bühne stehen, live singen und auch live Musik machen, grenzt sie von der üblichen Club-Konstellation DJ oder DJ plus Sängerin ab. Und es passt zu ihrem Ziel, keine typische Partymusik, sondern elektronische Musik mit Tiefgang machen zu wollen.

Inspiration finden Nod One’s Head vor allem in der britischen House- und Elektroszene. Und auch London mit seiner ausgeprägten Multikultigesellschaft hat es den beiden angetan. So haben sie bei ihrem Song „Kill Me“ mit dem britischen Rapper Ironic zusammengearbeitet. Und auch das Musikvideo wurde in der Metropole gedreht.

  • Nod One´s Head in der detektor.fm-Session Foto: detektor.fm
  • Nod One´s Head in der detektor.fm-Session Foto: detektor.fm
  • Nod One´s Head in der detektor.fm-Session Foto: detektor.fm
  • Nod One´s Head in der detektor.fm-Session Foto: detektor.fm
  • Nod One´s Head in der detektor.fm-Session Foto: detektor.fm
  • Nod One´s Head in der detektor.fm-Session Foto: detektor.fm

Ein musikalischer Selbstfindungsprozess

Mit ihrem Debütalbum „Lava“ gehen Nod One’s Head jetzt auf Tour durch Deutschland. Vorher waren sie zu Gast im Studio, haben zwei Songs eingespielt und unter anderem darüber gesprochen, was eine mittelalterliche Sage über eine blaue Blume mit ihrem Album zu tun hat.


Redaktion: Claire Schulte-Wieschen