detektor.fm-Session mit Siv Jakobsen

Zwischen Norwegen und New York

25.02.2016

Siv Jakobsen kommt ursprünglich aus einer Kleinstadt in Norwegen, bis vor kurzem hat sie in New York gelebt. Bei ihrem Besuch im detektor.fm-Studio verrät sie, warum die norwegische Musikszene lebenswerter ist als die amerikanische und spielt zwei Songs.

Siv Jakobsen und Cellistin Katerina haben vor ihrem Konzert in Leipzig im detektor.fm-Studio Halt gemacht.

Siv Jakobsen aus Asker in Norwegen macht Liebeslieder mit Gitarre, Violine, Piano und Cello. Ihr minimalistischer Folk erinnert an Laura Marling oder Ane Brun. Ursprünglich stammt die Sängerin aus der Kleinstadt Asker in Norwegen, zwischenzeitlich hat sie in New York gewohnt. Nach New York kam sie von Boston aus, wo sie einen Songwriting-Kurs besucht hat. Seitdem macht Siv Jakobsen eigene Musik. Musikerin ist sie schon länger, angefangen hat alles mit Coversongs.

  • Foto: detektor.fm
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„New York ist eine harte Stadt“

In New York hat Jakobsen auch ihre aktuellen Songs in ihrem Schlafzimmer-Studio aufgenommen. Geld verdient hat sie in ihrer Zeit als freischaffende Musikerin dort allerdings nicht verdient.

New York ist für jeden eine harte Stadt. Es ist schwer, dort über die Runden zu kommen. Aber ich habe meine Zeit dort genossen, es war ein gutes Jahr.

Zuhause fühlt sich Siv Jakobsen also immer noch in ihrer Heimat Asker, in die sie nach der Zeit in den USA wieder gezogen ist. Auch, weil die Musikszene in Norwegen viel angenehmer ist als die in New York.

Es ist eine nettere Industrie. Es fühlt sich an wie eine große Familie, in der alle aufeinander Acht geben.

Als Supportact durfte Siv Jakobsen bereits für Künstler wie SOAK oder Highasakite spielen. Auch große englischsprachige Blogs sowie die Radiosender der BBC haben die Norwegerin bereits gefeaturet. Vor ihrem Konzert in Leipzig war Siv Jakobsenzu Gast im detektor.fm-Studio und hat die beiden Songs „Caroline“ und „How We Used To Love“ mit ihrer Bandkollegin Katerina gespielt.

Redaktion: Louisa Zimmer