detektor.fm-Session mit We Invented Paris

28.02.2014

We Invented Paris haben ihr zweites Album "Rocket Spaceship Thing" per Crowdfunding finanziert und bleiben so ihrer DIY-Einstellung treu. In der detektor.fm-Session hat uns Sänger Flavian Graber eine Kostprobe gegeben, inklusive einem indischen Harmoium.

Flavian Graber live mit einem indischen Harmonium, das er sich von einem Freund vor sechs Jahren “ausgeliehen” hat. (Foto: detektor.fm)

Schon seit vier Jahren gibt es nun die Band We Invented Paris. Ganz am Anfang, als sie sich gegründet haben, wollten sie nicht erstmal Demo-Songs aufnehmen oder eine Plattenfirma von sich überzeugen – nein, sie sind direkt auf eine sechswöchige Tour gegangen. Dabei haben sie Wohnzimmerkonzerte in ganz Europa gespielt. Ihre Schlafplätze haben sie per Couchsurfing organisiert. Auch heute lieben sie es immer noch auf Tour zu gehen. Momentan mit Songs von ihrem neuen Album Rocket Spaceship Thing.

Zu ihrem neuen Album haben sie historische Erfindern inspiriert. Ihnen gefällt dabei besonders die Einstellung, verrückte Dinge zu wagen, auch wenn es erst mal unmöglich scheint.

Sie beziehen die Situation der Erfinder auch auf ihre Wahl, den verrückten Weg zu gehen und nur noch Musik zu machen. Viele haben ihnen das nicht zugetraut, was sie bis jetzt schon erreicht haben. Trotzdem lassen sich We Invented Paris nicht von ihrem Kurs abbringen – denn sie lieben das, was sie tun.

Vor ihrem Konzert in Leipzig war Sänger Flavian Graber im detektor.fm-Studio und hat zwei Songs live gespielt. Außerdem hat er mit uns über Schlösser, Eisbären und natürlich die neue Platte gesprochen.

Session & Interview nachhören

We Invented Paris – Auguste Piccard (detektor.fm-Session)

We Invented Paris – Requiem (detektor.fm-Session)