Get Well Soon: Spezialist für die Apokalypse

28.08.2012

Eine Hommage an Roland Emmerich, eine Reprise der 70er Jahre B-Movies aus Italien und ein Seitenhieb gegen den Kapitalismus. Get Well Soon holt mit seinem neuen Album "The Scarlet Beast O' Seven Heads" mal wieder ganz schön weit aus. Warum, erzählt er im Interview.

Ist fasziniert davon, wie Emmerich immer wieder die Apokalypse schafft: Konstantin Gropper alias Get Well Soon (Foto: Simon Gallus)

Get Well Soon - The Scarlet Beast O' Seven Heads

The Scarlet Beast O' Seven Heads

Get Well Soon

(City Slang, bereits erschienen)

Wenn Konstantin Gropper alias Get Well Soon ein Album macht, dann ist das nicht einfach nur irgendein Stück Musik. Dahinter steht meist eine große Geschichte, ein spezielles Thema oder eine Frage. Auf seinem letzten Album Vexations, das vor zwei Jahren erschienen ist, setzte sich Gropper mit Philosophie, vor allem aber mit der Strömung des Stoizismus auseinander.

Sein neuestes Werk rückt ein bisschen ab, von den großen, tiefgehenden Fragen, hat aber auch wieder ein sehr spezielles Thema: italienische Filme aus den 70er Jahren. Wie Gropper dazu kam und womit er sich auf der neuen Platte noch beschäftigt, erzählt er im Interview. Als erstes aber erklärt er, wofür der Albumtitel steht. The Scarlet Beast O’ Seven Heads. Ganz schön sperrig, oder Herr Gropper?

Spezialist für die Apokalypse: Das neue Get Well Soon Album