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Bright Eyes
Foto: Shawn Brackbill

Keine Angst vor Hits

Dudelsack goes Indierock

Nach neun Jahren melden sich Bright Eyes mit einem neuen Song zurück, Sorry sind die neue Gitarrenhoffnung aus London und hinter der brandneuen Band Muzz verbergen sich ein paar alte Bekannte. All das und mehr in der neuen Folge von „Keine Angst vor Hits“.

Wir tragen während der Arbeit keine Hosen, drinnen bleiben wir / Die Schränke sind voll mit Nudeln und Dosen, drinnen bleiben wir / Wir waschen uns täglich mehrmals die Hände, drinnen bleiben wir / Wir schauen The Irishman zu Ende, drinnen bleiben wir.

Lampe – „Drinnen bleiben wir (feat. Der Chorantäne)“

Neue Alben

Little Dragon – New Me, Same Us

Die schwedischen Synthiepopper Little Dragon kehren auf ihrem sechsten Studioalbum New Me, Same Us zu ihren Wurzeln zurück und verlieben sich neu in ihre Instrumente. Sie haben noch enger zusammengearbeitet als sonst, ihre Egos außen vor gelassen und alles in den Dienst der Songs gestellt und es hat sich gelohnt. New Me, Same Us haben sie im vertrauten Heimstudio in Göteborg aufgenommen. Sie kombinieren R&B, Soul mit Pop und Elektro, im Zentrum steht Yukimi Naganos souliger, melancholischer Gesang. Der neue alte Ansatz funktioniert, die Band wirkt frisch und revitalisiert, die Songs sind fokussiert und energiegeladen.

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Sorry – 925

Sorry sind ein Quartett aus London und eine heiß gehandelte Gitarrenhoffnung obendrein. Mit ihrem Debütalbum 925 zeigen sie, dass diese Hoffnung begründet ist. Die beiden Schulfreunde Asha Lorenz and Louis O’Bryen haben Sorry gegründet, mit dabei sind auch Drummer Lincoln Barrett und Bassist Campbell Baum. Sie kombinieren schmutzige Riffs mit Hiphop-inspirierten Beats. Die Songs bewegen sich zwischen neonbeleuchteten nächtlichen Abenteuern und zuckrigen Liebesliedern. Zu ihren Einflüssen zählen Sorry unter anderem Hermann Hesse, Aphex Twin und Tony Bennett. Mit ihrem experimentellen „keine Scheuklappen“-Ansatz spielen sie Songs, die einerseits direkt und zugänglich sind, aber auch überraschende Wendungen vollführen.

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Hundreds – The Current

Eva und Philipp Milner alias Hundreds präsentieren sich auf ihrem neuen Album The Current nicht mehr in Weltuntergangsstimmung wie noch auf dem Vorgänger Wilderness, sondern in etwas hellerer Klangfarbe mit fast schon kämpferischer Attitüde. Sie verweben gekonnt Organisches und Elektronisches, große Melodien und Emotionen. Es klingen Massive Attack und The Postal Service an und eine Coverversion von Consequence von den legendären The Notwist. Die Texte drehen sich um Befreiung: aus kreativen Sackgassen, aus toxischen Freundschaften, es geht aber auch um Gleichberechtigung. Die Studioskills von Philipp Milner hört man sich am besten durch Kopfhörer an.

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Neu auf der Playlist

Bright Eyes – Persona Non Grata

Conor Oberst macht gefühlt schon eine halbe Ewigkeit Musik. Mit gerade mal 13 Jahren gründete er 1993 sein Label Saddle Creek und wenig später die Band Bright Eyes. Die allerdings hat seit einer viertel Ewigkeit kein Album mehr aufgenommen. In der ersten Veröffentlichung seit 2011 kündigen Bright Eyes Aufnahmen und eine Tour an. Der Song Persona Non Grata ist eine Premiere: Zum ersten Mal kommt in einem Bright Eyes-Song ein Dudelsack vor.

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Run the Jewels feat. Greg Nice & DJ Premier – Ooh LA LA

Run the Jewels sind der Producer und Rapper El-P sowie der MC Killer Mike. Sie stehen in der Tradition von Eastcoast Old School-Rap wie Erik B. & Rakim oder EPMD. In ihrer neuen Single Oh LA LA arbeiten sie mit weiteren Ikonen des Rap: Greg Nice von Nice & Smooth und DJ Premier. Das Sample im Fundament stammt aus einem Gang Starr-Track von 1992, DJ Premier scratcht und cuttet hier also mit seiner eigenen Produktion von vor 28 Jahren. Wer kann, der kann.

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Muzz – Broken Tambourine

Muzz ist eine Art heimliche Supergroup. Interpol-Sänger Paul Banks hat sich mit Matt Barrick (Fleet Foxes/The Walkmen) zusammengetan. Mit Bonny Light Horseman und Josh Kaufman nehmen sie anscheinend schon seit 2015 Songs auf, das sagt jedenfalls der Pressetext. Bis März dieses Jahres haben sie das einigermaßen unter Ausschluss der Öffentlichkeit getan, aber nach einem ersten Release auf Soundcloud kommt nun mit Broken Tambourine auch eine offizielle Single.

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