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Thundercat. Foto: Parker Day
Thundercat. Foto: Parker Day

Keine Angst vor Hits

Wer hat den Funk gefrühstückt?

Agnes Obel begibt sich ins selbstgewählte Internetexil, King Krule hat (immer noch) schlechte Laune, dafür groovt es bei Thundercat an allen Ecken. Das alles und noch viel mehr gibt’s in der ersten Folge unseres neuen Musikpodcasts „Keine Angst vor Hits“.

A lot of the technology we have today is sort of hijacking the human psychology. You’re searching something and then you are gonna be fed this again and again. This is why I sometimes really don’t have Internet around me.  – Agnes Obel

Neue Alben

Agnes Obel – Myopia

Die dänische Musikerin Agnes Obel beschreibt auf ihrem neuen Album Myopia das Dilemma der Bubble, also dass man dank moderner Technologie immer nur Infos bekommt, die zur eigenen Meinung passen. Dazu passt der Titel: Myopia bzw. Myopie bedeutet Kurzsichtigkeit. Obel kombiniert klassische Musik mit Folkelementen und Artpop und schafft eine geheimnisvolle, dunkelblaue Nacht-Atmosphäre.

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King Krule – Man Alive!

Da hat man es sich so richtig schön in seinen Ausgeh- und Trinkgewohnheiten bequem gemacht und plötzlich wird man Vater. So ist es jedenfalls Archy Marshall alias King Krule ergangen. Und so geht es auf seinem neuen Album Man Alive! zwar immer noch schnodderig und mies gelaunt zu. Aber es gibt auch ein paar Sonnenstrahlen. Er spielt eindringliche, monoton gehaltene Songs, die zwischen Blues, Jazz, Punk und Hiphop schwanken.

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Grimes – Miss Anthropocene

Auf ihrem fünften Album Miss Anthropocene geht es grob um eine anthropomorphe Göttin des Klimawandels, die das Ende der Welt genießt und aus Elfenbein und Öl besteht – so sagt es Grimes selbst. Musikalisch ist das Album ein Genrerundumschlag von Elektro- und Dancepop über GlobalBeat zu Filmmusik, Drum’n’Bass und sogar Oasis-mäßigen Gitarrenriffs. Vielleicht klingt so Musik, die zukünftig von Künstlicher Intelligenz gemacht werden wird.

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Neu auf der Playlist

Thundercat – Dragonball Durag

Thundercat ist das Projekt des Amerikaners Stephen Lee Bruner, der ein wahnsinnig begnadeter Bassist ist und der den Funk gefrühstückt hat. In Dragonball Durag singt er von seiner Leidenschaft für den japanischen Kult-Anime Dragon Ball Z. Er selbst sagt: „Der Durag ist eine Superkraft, um deinen Swag aufzudrehen“. Alles klar Thundercat. Er scheint sich selbst nicht allzu ernst zu nehmen – das sieht man auch am Artwork und den Fotos. Und das macht auch die Musik leichtfüßig und groovy.

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Glass Animals – Your Love

Glass Animals sind eine vierköpfige Band aus Oxford, wo sie sich (natürlich) während des Studiums kennengelernt haben. Ihr neuer Song Your Love ist quasi ein Soundtrack zum Beziehungsstatus: es ist kompliziert. Sänger Dave Bayley sagt, es geht um „eine Beziehung von der man weiß, dass sie einem immer wieder das Herz brechen wird.“ Dafür klingt das Ergebnis aber ziemlich unbeschwert, hat einen amtlichen Groove und subtile Hip-Hop-Einflüsse.

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The Strokes – At The Door vs. Bad Decisions

Nach sieben Jahren Sendepause meldet sich die New Yorker Band zurück, die mal das Garage Rock Revival der frühen 2000er maßgeblich mitgeprägt hat: The Strokes. At The Door geht fünf Minuten lang nicht so richtig los, dafür gibt es starke Synthies und eine seltsam einnehmende Stimmung. Bad Decisions dagegen lässt den alten Strokes-Sound aufleben, kombiniert mit cooler 80er-Indierock-Ästhetik. Wir sagen: willkommen zurück!

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Unseren neuen Musikpodcast „Keine Angst vor Hits“ könnt ihr hier hören und abonnieren. Und wer unserer gleichnamigen Spotify-Playlist folgt, bekommt noch mehr Tipps.

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