Musikvideo der Woche | Catfish and the Bottlemen mit „Longshot“

Weniger ist manchmal mehr

Minimalistisch in schwarz-weiß präsentiert sich die walisische Indieband Catfish and the Bottlemen im Musikvideo zu ihrer neuen Single „Longshot“.

Catfish and the Bottlemen und das Meer

Van Maccan steigt in einen Jeep und fährt über Feldwege an der Küste entlang zu einem Zirkuszelt. Dort warten die Bandmitglieder des Frontmanns schon auf einer Bühne. Dann startet der Auftritt der Band und sie performen ihren Song weiter nur für die Kamera. Das neue Musikvideo zu ihrem Song „Longshot“ hat die walisische Band Catfish and the Bottlemen an der englischen Küste in South Tyneside gedreht.

Die Kamera nimmt uns mit ins Zelt hinein, filmt die Band und macht dort noch eine wahnsinnig umständliche Kamerafahrt. – Maurice Gajda, Musikvideo-Connaiseur

Take it till you make it

In nur einem Take performt die Band ihren neuen Song vor einer Drohne und das alles in gedrückter Schwarz-Weiß-Stimmung. Der „one-take“ scheint eine passende Anlehnung an den Namen des Songs „Longshot“ zu sein. Im Lied geht es um genutzte Chancen. Und obwohl die Band in dem Musikvideo vor einem leeren Feld spielen, sagt Maccan, dass sie die Mengen vor ihrem inneren Auge tanzen sehen, wenn sie das Lied spielen.

Es ist nicht so einfach wie es ausschaut und es wird dann besonders schwierig, wenn die Protagonisten vor der Kamera noch alles perfekt getimt machen müssen. – Maurice Gajda

Lang nichts mehr gehört

Mit dem Song „Longshot“ meldet sich die Band nach über zwei Jahren Ruhe um ihre Musik zurück. Ihren letzten großen Erfolg hatten sie 2014 mit der Single „Balcony“, mit der sie auf Platz 10 der britischen Charts gelandet sind.

Maurice Gajda Foto: Melanie KoravitschIch finde es spannend gemacht und es ist auch von Catfish and the Bottlemen bisher mein Lieblingsvideo.Maurice Gajdastellt uns jede Woche ein Musikvideo vor. 

Über das neue Musikvideo zu ihrem Song „Longshot“ von Catfish and the Bottlemen hat detektor.fm-Moderator Christian Erll mit Maurice Gajda gesprochen.

Redaktion: Mona Kellermann