Musikzimmer: Demoecke 04/19

Wählt die Musikzimmer-Band des Monats

17.04.2019

Im Musikzimmer bringen wir Newcomer ins Radio. Und ihr kürt unsere Band des Monats. Im April in der Demoecke: neustadt, Stiehler/Lucaciu, Götterscheiße, Reveries und napaea.

Ihr habt uns eure Songs geschickt, wir haben uns alle angehört und fünf Favoriten ausgesucht, die wir in der aktuellen Folge des Musikzimmers vorstellen. Die Songs unterliegen nun dem Votum aller Musikzimmer-Gäste. Je mehr Sterne, desto besser die Band. Die Abstimmung läuft bis zum 10. Mai 2019, 15:00 Uhr.

Dann küren wir die Band mit der besten Bewertung zur Band des Monats – in der neuen Ausgabe vom Musikzimmer, am 15. Mai 2019 um 19:00 Uhr im Wortstream von detektor.fm.

Ihr macht Musik und wollt eure Songs im Radio hören? Schickt uns eure Perlen per Mail an musikzimmer[at]detektor.fm.


Götterscheiße – Komm wir gehen

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Sie waren schon uncool, bevor es cool war, uncool zu sein. Bonbonfarbene Jogginganzüge gehören bei Götterscheiße deshalb ganz selbstverständlich dazu. Genauso wie analoge Synthesizer, Bass-Sequenzer und Drum-Machine. Mit denen produziert das Duo Synthie-Pop-Songs für den Dancefloor, die nach Human League und Neue Deutsche Welle klingen. Hinter dem gewagten Bandnamen Götterscheiße stecken Tino Kulisch und Martin Neuschulz. Kulisch bedient die Geräte, Neuschulz singt deutsche Texte über Liebe und gegen Hass im Netz. Ein Vocoder simuliert eine Frauenstimme, mit der er im Duett singt. Ihre neue EP heißt „Das Original“ und ist gerade erschienen.


Reveries – Dream Life Forever

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Tagträume – so der Name der Kölner Band „Reveries“ auf Deutsch. In der heimischen Garage tagträumte sich Sänger Max Altenmayer noch vor einigen Jahren eine Band zusammen. Aus der musikalischen Vision erwuchs 2017 schließlich die Band „Reveries“. Der passende Titel ihrer ersten Singleauskopplung: „Dream Life Forever“. Im März ist ihre gleichnamige Debüt-EP „Reveries“ erschienen. Darauf zu hören: eingängiger Coming-of-Age-Pop mit ordentlich Hit-Potenzial.


neustadt – Mein Aquarium

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Das Quintett neustadt aus Berlin ist streng genommen gar nicht so neu. Seine Mitglieder treiben sich schon lange in verschiedenen anderen Bands auf den kleineren und größeren Bühnen der Hauptstadt herum. Als neustadt ziehen sie ihre Spuren in den Weiten des Indierock-Kosmos. Schon seit 2013 machen neustadt Musik mit kantigen Riffs, Funk- und Discogrooves und prägnanten Keyboard-Melodien. In ihren Texten klopfen sie die Wahrnehmungen auf Widersprüche ab und fordern zum Tanzen auf. Gerade haben sie das erste Album „Distanzen“ veröffentlicht.


Stiehler/Lucaciu – In der Kiste

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Beim Jazz-Studium in Leipzig entstand die Idee zur musikalischen Zusammenarbeit. Heute, einige Jahre später, stehen Sascha Stiehler und Antonio Lucaciu als Duo Stiehler/Lucaciu gemeinsam auf der Bühne. Sascha sitzt am Klavier und Antonio spielt Saxophon. Aus ihrem Zusammenspiel entsteht harmonischer Instrumental-Pop. Im April erscheint ihr zweites Album „In der Nacht“. Darauf erzählen Stiehler und Lucaciu mit Songs wie „Gin Tonic“, „Dämmerung“ oder „In der Kiste“ zehn Geschichten, die die Dunkelheit schreibt. Und das ganz ohne Worte. Wie das klingt, kann man aktuell auf ihrer Deutschland-Tour hören.


Napaea – When we get old

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Napaea ist eine fünfköpfige Folk-Pop-Band um die oststeirische Sängerin Katharina Milchrahm. Mal laut, mal leise erzählt sie mit erdiger Stimme von der Heimat und vom Fernweh, vom Altwerden und der Kindheit in einem kleinen Dorf. Napaea kombinieren Indiefolk mit nautischen Klängen, Singer-Songwriter und etwas Punkrock. Ihre Songs haben sie schon bei über 100 Konzerten in ganz Europa vorgestellt. Ihr Album „From the city into the lake“ ist im letzten Jahr erschienen.