Musikzimmer: Demoecke 08/14

Wählt die Musikzimmer-Band des Monats

20.08.2014

Im Musikzimmer bringen wir vielversprechende Newcomer ins Radio. Ihr kürt aus den Bewerbern in der Demoecke unsere Band des Monats. Im August mit dabei: Baru, Kairo, hörBuch, Immortalists und The Hoodoo Two.

Das Neueste aus der Musikszene im deutschsprachigen Raum. Bild: detektor.fm

Ihr habt uns eure Songs geschickt, wir haben uns alle angehört und fünf Favoriten ausgesucht, die wir in der aktuellen Folge des Musikzimmers vorstellen. Die Songs unterliegen nun dem Votum aller Musikzimmer-Gäste. Je mehr Sterne, desto besser die Band.

Zum Ende des Monats küren wir die Band mit der besten Bewertung zur Band des Monats – in der neuen Ausgabe vom Musikzimmer, am 17. September um 19.00 Uhr im Wortstream von detektor.fm. Ihr macht Musik und wollt eure Songs im Radio hören? Schickt uns eure Perlen, entweder via Soundcloud oder per Mail an musikzimmer@detektor.fm


Kairo – Kind Of A Kindness

Kairo – Kind Of A Kindness

115 Stimmen, 2.56 durchschnittliche Bewertung (51% Ergebnis)

Oberhausen ist vor allem für sein überdimensionales Einkaufszentrum und vielleicht noch das Gasometer bekannt. Als Popmetropole ist die Stadt im Ruhrgebiet bisher nicht in Erscheinung getreten. Das könnte sich jetzt ändern, denn die Band Kairo will mit ihrem Indie-Postpop von Oberhausen aus die Bühnen der Welt erobern. Kairo sind vier Freunde, die seit 2011 gemeinsam Musik machen. Zwei EPs haben sie schon veröffentlicht und in diesem Jahr sind Kairo für den PopUp Nachwuchspreis des Landes Nordrhein-Westfalen nominiert.


hörBuch – Der Tragödie erster Teil

hörBuch – Der Tragödie erster Teil

138 Stimmen, 3.14 durchschnittliche Bewertung (62% Ergebnis)

Pop aus dem Ruhrgebiet Teil zwei, und zwar mit hörBuch aus Bochum. Das Quartett verbindet Einflüsse aus Jazz und Rock. Mit Gitarre, Bass, Schlagzeug, Klavier und Gesang machen hörBuch clevere Popmusik mit deutschen Texten. Im Juni ist ihr Debütalbum „Meine Zeit“ erschienen. In ihrer Heimatstadt haben sich hörBuch schon eine eingeschworene Fangemeinde erspielt. Jetzt soll der Rest der Republik folgen.


The Hoodoo Two – Swallow My Ashes

The Hoodoo Two – Swallow My Ashes

111 Stimmen, 3.14 durchschnittliche Bewertung (62% Ergebnis)

Die Warnow ist ein Fluss in Mecklenburg-Vorpommern, der in den Mississippi mündet. Das zumindest könnte einem der dreckige Rumpelblues von The Hoodoo Two glauben machen. Aber The Hoodoo Two leben nicht am Mississippi-Delta, sondern in Rostock.  Seit 2010 stehen Tobias Wolff und Ringo Tiedemann als Powerduo mit Schlagzeug und Mundharmonika auf der Bühne. Gelegentlich kommt auch eine Gitarre zum Einsatz. Ihre Songs sind auf das nötigste reduziert, an Energie und Schweiß wird hingegen nicht gespart. Gerade haben The Hoodoo Two ihr zweites Album aufgenommen.


Baru – Take A Look

Baru – Take A Look

162 Stimmen, 3.64 durchschnittliche Bewertung (72% Ergebnis)

Ferdinand, Andres, Jacob und Ronny sind Baru. Ursprünglich kommen sie aus dem westsächsischen Werdau – aber mit Kleinstadtmief hat ihr Indie-Elektropop gar nichts zu tun. Ihr Debütalbum „Sailors of the City“ ist im letzten Jahr erschienen. Das haben Baru mit Tobias Siebert aufgenommen. Der hat von Me and my Drummer über Kettcar bis Samba bei gefühlt so ziemlich jeder Popplatte der letzten Jahre hinter den Reglern gesessen. Zur Zeit arbeiten Baru schon wieder an neuem Material, das stellen sie im Herbst bei einigen Konzerte u.a. in Berlin, Leipzig und Dresden vor.


Immortalists – April Evening Lights

Immortalists – April Evening Lights

85 Stimmen, 1.75 durchschnittliche Bewertung (35% Ergebnis)

Bei Immortalists sollte man sich von der Pluralform des Bandnamens nicht auf die falsche Fährte bringen lassen – es handelt sich dabei um den Singer/Songwriter Alex Buck aus Leipzig. Eigentlich ist Alex Buck festes Mitglied in der Berliner Reggaeband „The Magic Touch“. Aber der Mann kann auch Country-Blues und Indie-Folk, wie er als Immortalists unter Beweis stellt. Immortalists vereint eine zart gezupfte Gitarre und poetische Texte.