Musikzimmer: Demoecke 11/14

Wählt die Musikzimmer-Band des Monats

19.11.2014

Im Musikzimmer bringen wir vielversprechende Newcomer ins Radio. Ihr kürt aus den Bewerbern in der Demoecke unsere Band des Monats. Im November mit dabei: The Tremolettes, Tomklein, Dispo, Team Amateur und Von Wegen Lisbeth.

Das Neueste aus der Musikszene im deutschsprachigen Raum. Bild: detektor.fm

Ihr habt uns eure Songs geschickt, wir haben uns alle angehört und fünf Favoriten ausgesucht, die wir in der aktuellen Folge des Musikzimmers vorstellen. Die Songs unterliegen nun dem Votum aller Musikzimmer-Gäste. Je mehr Sterne, desto besser die Band.

Zum Ende des Monats küren wir die Band mit der besten Bewertung zur Band des Monats – in der neuen Ausgabe vom Musikzimmer, am 17. Dezember um 19.00 Uhr im Wortstream von detektor.fm. Ihr macht Musik und wollt eure Songs im Radio hören? Schickt uns eure Perlen, entweder via Soundcloud oder per Mail an musikzimmer@detektor.fm.


The Tremolettes – Black Heart

The Tremolettes – Black Heart

108 Stimmen, 2.96 durchschnittliche Bewertung (59% Ergebnis)

Eine Gitarre, ein Bass, eine Orgel und ein Schlagzeug treffen sich im Herbst 2010. Heraus kommt die Band The Tremolettes mit ihrem schnörkellosen Rock’n’Roll. Langsame und reduzierte Melodien gepaart mit verzerrten Gitarren, machen den Sound der Sixties-orientierten Rockmusik von The Tremolettes aus. Inspirieren lassen sich die Vier von den amerikanischen Wurzeln der Popmusik und des Blues. Im November haben The Tremolettes ihre selbstbetitelte Debüt-EP veröffentlicht.


Von Wegen Lisbeth – Sushi

Von Wegen Lisbeth – Sushi

119 Stimmen, 3.08 durchschnittliche Bewertung (61% Ergebnis)

Sechs Berliner Jungs, die sich schon seit Grundschulzeiten kennen, sind Von Wegen Lisbeth. Ihre Musik lässt sich, wie sie selbst sagen, einordnen zwischen Indiepop-Rock und analogem Gameboy-Glockenspielgeklimper. Neben Steeldrum, Glockenspiel, Keyboards, kratzenden Gitarren und einem stampfenden Beat ist irgendwo noch Platz für Texte über Lina, die Liebe und Sushi. Im Oktober ist ihre zweite EP mit dem Titel „Und plötzlich der Lachs“ erschienen. Im Sommer tourten Von Wegen Lisbeth als Support für Annen May Kantereit durch Deutschland.


TOMKLEIN. – Kreisel

TOMKLEIN. – Kreisel

76 Stimmen, 1.53 durchschnittliche Bewertung (30% Ergebnis)

Als TOMIKA hat Tom Streller bereits ein Album rausgebracht, doch den Computer hat er erst mal in die Ecke gestellt und statt dessen die Akustik-Instrumente ausgepackt. Jetzt kümmert sich Tom um sein Singer-Songwriter Projekt TOMKLEIN. Mit einer Reise hat das Projekt TOMKLEIN. angefangen. Irgendwo zwischen Marokko, der Nordseeküste und Leipzig sind seine ersten Songtexte entstanden. Anfang Dezember fügt TOMKLEIN. vier Geschichten zu einer kleinen Sammlung zusammen. Eine EP über Enttäuschung und Glück, vom sich zuhause fühlen und dem Wunsch ganz weit weg zu sein.


Team Amateur – Tausende

Team Amateur – Tausende

88 Stimmen, 2.32 durchschnittliche Bewertung (46% Ergebnis)

Zehn Jahre haben Tim Sander und Michael Hank von Team Amateur an ihrem Debütalbum gefeilt. Die Zeit hat sich gelohnt, wie Amateure klingen sie nicht. Anfang November haben sie ihr Debütalbum „Feuer und Freizeit“ rausgebracht. Es ist ein Album, mit dem Team Amateur einen ganz eigenen Kosmos entstehen lassen. Das machen sie mit poetischen deutschen Texten, verzerrten Gitarren und Synthies. Für ihre Musik haben die zwei sich ein eigenes Genre ausgedacht: Teampop.


Dispo – Sonne

Dispo – Sonne

122 Stimmen, 3.70 durchschnittliche Bewertung (73% Ergebnis)

Dispo schaffen mit ihrer Musik das, woran die besten Wissenschaftler immer noch scheitern. Sie nehmen einen mit auf eine Zeitreise. Im Jahr 2014 steigt man in die Zeitmaschine ein und 1980 spuckt sie einen wieder aus. Dispo, das sind vier Herren und eine Dame aus Münster. Dass sie Kinder der 80er sind, hört man. Punk-Bands wie Abwärts und Grauzone zählen sie zu ihren musikalischen Einflüssen, doch mit irgendeinem Retro-Trend schwimmen sie dabei nicht mit. Sie kreieren ihre ganz eigene Mischung aus Krautrock und Pop und zum Schluss landet man doch wieder auf zaubersame Weise im Hier und Jetzt.