Musikzimmer: Demoecke 11/16

Wählt die Musikzimmer-Band des Monats

16.11.2016

Im Musikzimmer bringen wir Newcomer ins Radio. Und ihr kürt unsere Band des Monats. Im November in der Demoecke: Janda, This Love Is Deadly, Tim Gernitz, We Are Rome und LIAH.

Das Neueste aus der Musikszene im deutschsprachigen Raum. Bild: detektor.fm

Ihr habt uns eure Songs geschickt, wir haben uns alle angehört und fünf Favoriten ausgesucht, die wir in der aktuellen Folge des Musikzimmers vorstellen. Die Songs unterliegen nun dem Votum aller Musikzimmer-Gäste. Je mehr Sterne, desto besser die Band. Die Abstimmung läuft bis zum  16. Dezember 2016, 15 Uhr.

Dann küren wir die Band mit der besten Bewertung zur Band des Monats – in der neuen Ausgabe vom Musikzimmer, am 21. Dezember um 19.00 Uhr im Wortstream von detektor.fm. Ihr macht Musik und wollt eure Songs im Radio hören? Schickt uns eure Perlen per Mail an musikzimmer[at]detektor.fm.


This Love Is Deadly – Vertigo

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Ruhe und Chaos – zwischen diesen beiden Polen bewegt sich die Musik des Berliner Trios This Love Is Deadly. Sonic Youth, My Bloody Valentine und Dinosaur Jr. haben bei ihren Songs Pate gestanden.  Zerbrechliche Elemente treffen auf sinnliche R’n’B- Grooves, das Ergebnis ist hypnotisch-melancholischer Noisepop. Im letzten Jahr haben This Love Is Deadly ihr zweites Album „Want“ veröffentlicht.


LIAH – Ripley

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LIAH sind inspiriert vom Shoegaze und Electronica der späten 80er. Sanft verweben sie in ihrer Musik helle schwebende Synthie-Sounds und dunklen verhallten Gesang. Ihre Songs sind auf das Wesentliche reduziert und strahlen Ruhe aus. LIAH sind vier Freunde aus Leipzig, die seit drei Jahren gemeinsam Musik machen. Ihre erste selbstveröffentlichte EP heißt wie die Band – LIAH – und ist bei Bandcamp erhältlich.


We Are Rome – Trip

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Die ewige Stadt Rom ist der Namenspate der Band We Are Rome. Eigentlich kommen die fünf aber aus dem nicht ganz so spektakulären Schweppenhausen bei Mainz. „Leise ist das neue Laut“ ist das Motto von We Are Rome. Krachige Riffs sind nicht ihr Ding, sie betten düstere Gitarrenloops in verträumte Arrangements zwischen 80er New Wave und Indiepop. Ihre aktuelle EP heißt „Wild Sines“.


Tim Gernitz – Wir ehren die Queen

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Ob Clubs, Wohnzimmer oder Theatersäle – Tim Gernitz tritt überall auf. Oft tut er das als Teil der A-Capella-Band Die Notendealer. Aber immer nur so ganz ohne Instrumente singen wollte er dann doch nicht. Deswegen macht Tim Gernitz jetzt auch Indiepop. Auf „Wir ehren die Queen“ lässt Tim Gernitz seiner Vorliebe für lärmige Gitarrenriffs und ein krachiges Schlagzeug freien Lauf. Aber natürlich gibt es auch mehrstimmigen Gesang und nicht ganz ernst gemeinte Texte.


Janda – When You’re Holding Me

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Eigentlich war ihr das Musik machen in die Wiege gelegt, aber Janda wollte nicht alles den Eltern gleich tun. Also hat sie erstmal Literatur studiert, als Mediengestalterin gearbeitet um dann schließlich doch bei der Musik zu landen. Pop und Jazz aber auch Blues und Soul haben die Songs von Janda inspiriert. Sie singt von Glücksmomenten und Liebeskummer, vom Verlassenwerden und Wiederfinden. Ihr Debütalbum heißt „The other you“.