Polica in Berlin: Mit der Kraft der zwei Drumsets

15.11.2012

Sie kommen aus Minneapolis, sind gerade in aller Munde und können Bon Iver zu ihren Fans zählen. Auf der Bühne überzeugen Polica mit zwei Schlagzeugern und einer elfengleichen Sängerin, die sich den Auto-Tune-Effekt zu eigen gemacht hat. Wir waren beim Konzert in Berlin dabei.

Musikalische und optische Schönheit in Kombination: Polica aus Minneapolis. (Foto: PR)

Gegründet wurden Polica von Sängerin Chenny Leanneagh und Ryan Olson. Letzterer gilt als Größe in der Musikszene von Minneapolis, fungiert bei Polica jedoch nur als Mastermind im Hintergrund.

Aus dem anfänglichen Projekt wurde schnell eine richtige Band. Und was für eine. Glasklarer Gesang, bearbeitet mit Auto-Tune, wunderschöne Melodien, kraftvolle Schlagzeugrhythmen, präzises Bassspiel und eine melancholisch-verträumte Grundstimmung prägen den Sound von Polica.

Und der kommt auch live so richtig gut zum Ausdruck. Die Instrumente sind perfekt aufeinander abgestimmt, Chenny Leanneagh singt und tanzt elfengleich. Und man merkt allen Musikern zudem an, dass sie Spaß am gemeinsamen Spielen und klanglichen Experimenten haben.

Gestern waren Polica zu Gast im Berliner Postbahnhof. Wir waren dabei und haben mit Schlagzeuger Drew Christopherson sowie Bassist Chris Bierden gesprochen: