Reingehört: Pet Shop Boys – Electric

12.07.2013

Mittlerweile haben die Pet Shop Boys 13 Alben auf dem Buckel. Das neueste ist heute erschienen und nennt sich „Electric“. Wie schon ihr letztes Album zielt „Electric“ erneut auf die Clubs. Wir wollten genauer wissen, inwiefern die beiden Briten das Nachtleben nochmal aufmischen.

“Electric” ist das erste Album der Pet Shop Boys auf ihrem eigenen Label (Foto: PR)

Autorin: Juliane Streich

Eine Kooperation mit Kreuzer Online, dem Monatsmagazin für Kultur und Pop, Lifestyle und Stadtgeschehen.

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Ein Tanzalbum wollten sie machen, kündigte das erfolgreichste Popduo des UK an. Und ein Tanzalbum haben sie auch gemacht, mit Hilfe von Produzent Price Stuart. Zwischendrin dürfte man sich gar an die fröhlichen Zeiten von Go West und Westend Girls erinnert fühlen.

Nehmen wir zum Beispiel das Lieblingslied der 13. Platte der Pet Shop Boys: Love Is A Bourgeois Construct. Da sollte sich der nächste philosophische Stammtisch mal Gedanken machen, ob das nun die unvermeidliche Fortsetzung von ihrem Klassiker You Only Tell Me You Love Me When You’re Drunk ist. Der geneigte Hörer dagegen, sollte einfach den Weg zur Tanzfläche nehmen und dann tagelang das Wort Bourgeoisie lachend vor sich hin trällern.

In alter Tradition

Gute Laune direkt in die Fresse ist hier das Motto, und das klingt dann so, wie die Pet Shop Boys schon immer geklungen haben: die unverwechselbare fiepsige Stimme von Neil Tennant und ein bisschen mehr Electric von Chris Lowe. Neu ist eine Coverversion von Bruce Springsteens Song The Last To Die.

Die Pet Shop Boys haben bereits über 50 Millionen Tonträger verkauft. Mit Electric wären noch mal genauso viele angebracht. Vor allem, weil es ihr erstes Album auf ihrem eigenen Label ist.