Vorgestellt: Anne Haight

27.03.2012

Die Musikzimmer-Gäste haben entschieden: Das Duo Anne Haight sind die Gewinner der Februar-Demoecke und somit unsere Musikzimmer-Band des Monats.

Kirstin Kroneberger (links) und Anne Haight (rechts) haben sich beim Studium in Görlitz kennengelernt.

Kirstin und ich haben uns beim Studium in Görlitz kennengelernt. Da gab es so einen Musikworkshop und dort haben wir in einer Studentenband zusammen gespielt.

Anne Haight und Kirstin Kroneberger sind als Duo aus der Band übrig geblieben. Mittlerweile leben die beiden in Berlin, wo sie arbeiten und Musik machen. Ihr erstes Album ist im letzten Jahr erschienen. „Different places“ heißt es und der Titel erzählt schon ein bisschen was über die Entstehung der Platte. Über drei Jahre hinweg haben Anne und Kirstin sie an verschiedenen Orten aufgenommen. Unter anderem in einer kleinen Hütte im Thüringer Wald und in einem alten Funkhaus in Berlin.

Ich mag die Zweierbesetzung sehr gern, weil ich die akustische Direktheit sehr mag. Das ist auch die Musik, die ich selbst gern höre. Aber klar, manchmal würde ich mir unterstützend Percussion wünschen. Und wenn Percussion fehlt, dann fehlt dazu der Bass. Also ich würd mich freuen in Berlin noch Musiker zu finden. Wer das hört, kann sich gern bei mir melden.

Herausgekommen sind zehn sehr unaufgeregte, einfühlsame Stücke. Haight spielt Akustikgitarre und singt, Kroneberger spielt Bratsche. Ab und zu kommt ein Glockenspiel dazu, aber alles sehr reduziert und vorsichtig. Haight und Kroneberger fühlen sich in ihrer aktuellen Besetzung sehr wohl, obwohl Haight auch nicht ausschließen will, dass aus dem Duo irgendwann mal wieder eine Band wird.

Momentan sind Anne Haight auf der Suche nach einem Label. Songs für ein neues Album gibt es bereits genug, mit den Aufnahmen wollen sich Haight und Kroneberger aber noch ein bisschen Zeit lassen.