Weirdo Festival in Leipzig

Unangepasst und bunt

24.01.2017

Einzigartigkeit, Freakiness und: einfach gute Musik. Am 28. Januar feiert das Weirdo Festival in Leipzig Premiere. Zu hören gibt es Hip-Hop, Indie, Electro und Pop. Ohne sich auf ein Genre festzulegen, präsentiert das Eintagesfestival Acts wie Peaches, WhoMadeWho und Juicy Gay. Wir verlosen Gästelistenplätze.

Hauptsache weird. Plakatmotiv des ersten Weirdo-Festivals.

Hauptsache weird. Plakatmotiv des ersten Weirdo-Festivals.

Am 28. Januar 2017 verwandelt sich das Täubchenthal in Leipzig in eine Freakshow. Das Weirdo Festival gibt sich zum ersten Mal die Ehre. Auf zwei Floors wird bei dem Indoor-Festival das Bunte und Unangepasste zelebriert. Mit lauten Gitarren, hämmernden Beats und melodischen Synthies.

Boys wanna be her, girls wanna be her

An erster Stelle dabei ist die Künstlerin Peaches. Sie verkörpert wie keine sonst Weirdness. Glitzer, Latexkostüme und Tänzerinnen mit Plüsch-Vaginas auf dem Kopf gehören fest zum Live-Repertoire der kanadischen Musikerin. „Fuck The Pain Away“ und „Boys Wanna Be Her“ sind nur einige von Peaches‘ Hits. 2015 veröffentlichte Peaches  ihr aktuelles Album Rub, das erste seit sechs Jahren. Mit expliziten Lyrics, extremen Bühnenshows und Klängen zwischen Electro und Punk provoziert Peaches schon seit über 15 Jahren.

WhoMadeWho DJ-Set: Premiere in Leipzig

WhoMadeWho kennt man eigentlich für ihren discofreundlichen Indietronics-Sound. Die 2003 in Kopenhagen gegründete Band hat unter anderem schon mit Daft Punk, Soulwax, Hot Chip, Justice und LCD Soundsystem gespielt. Auf dem Weirdo Festival schlagen WhoMadeWho einen neuen Pfad ein. Die Gitarren werden erst mal weggestellt und die Band stellt sich hinter die Plattenteller. Zum ersten Mal präsentieren WhoMadeWho ihr elektronisches DJ-Set in Leipzig.

Electro aus Helsinki und Cloud-Rap

Lessons aus Helsinki und Leipzig besitzen eine Sammlung analoger Synthesizer und Drum-Machines, was sich auch in ihrer Musik widerspiegelt: verträumt und irgendwie retro. Gleichzeitig haben sie auch einige Dancefloor-taugliche Tracks im Gepäck, die sie beim Weirdo Festival präsentieren werden.

Juicy Gay heißt eigentlich Arthur Rudt, ist 19 Jahre alt und macht eine Logistik-Ausbildung. Gleichzeitig feiert er auch mit mehr oder weniger ironischem Cloud-Rap Erfolge in der deutschsprachigen Rapszene. Er gilt als der erste offen schwule Rapper in Deutschland. Zusammen mit Producer Asadjohn steht Juicy Gay beim Weirdo Festival auf der Bühne.

Außerdem spielen beim Weirdo Festival: BLOND, Shacke One feat. Achim Funk, Casimir von Oettingen und Preller. Um 21 Uhr geht es am Samstag im Täubchenthal los. Tickets für knapp 35 Euro gibt’s hier.

Gästenlistenplätze gewinnen

Für die erste Ausgabe des Weirdo Festivals verlosen wir Gästelistenplätze. Einfach eine Mail schreiben an musik[at]detektor.fm. Betreff: Weirdo Festival. Vor und Zuname nicht vergessen! Die Gewinner benachrichtigen wir rechtzeitig per Mail.