3400 Kilometer – mit dem Auto in den syrischen Bürgerkrieg

12.12.2013

Nur wenige Hilfsorganisationen wagen es noch, direkt ins Zentrum des syrischen Bürgerkriegs zu fahren. Student Khalil hat sich getraut und sein Leben aufs Spiel gesetzt, um zu helfen.

Das Zuhause ist zerstört, viele Syrer sind obdachlos. Foto: Freedom House/flickr.com

Fast 7000 Kilometer hat Khalil hinter sich. Vollgepackt mit Medikamenten, Kleidung und Lebensmitteln hat sich der Leipziger Student auf den Weg nach Syrien gemacht, mitten ins Zentrum der Stadt Aleppo. Zum zweiten Mal hat er sich bereits auf den Weg gemacht.

Ob Khalil ein drittes mal hinfährt?

Sechs Wochen ist der gebürtige Syrer unterwegs gewesen, um den Menschen in Aleppo zu helfen. Dabei hat er mehr als einmal sein Leben riskiert. Nicht nur die islamistischen Truppen werden in Aleppo immer häufiger zur Gefahr, auch Scharfschützen und Bombenangriffe aus der Luft machen das Leben in der ehemaligen Großstadt fast unmöglich. Hat er als gebürtiger Syrer überhaupt noch Hoffnung für das Land?

Bei uns im Studio hat Khalil erzählt, wieso er sich trotz der Todesgefahr nach Syrien begeben hat und was er in seiner Heimat erlebt hat.

Die brauchen keinen Grund, um dich zu erschießen. – Khalil