Ägypten-Effekt? – Der Iran nach dem Sturz von Mubarak

18.02.2011

1979 fand im Iran eine Revolution statt - entstanden ist ein Gottesstaat und heute das Regime Ahmadinedschad. Was war da anders als heute in Ägypten? Und was ist von den neuesten Erhebungen in Iran zu halten?

Macht der Umsturz in Ägypten nervös: Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad. / © Axel Schmidt (ddp.)

Mubaraks Rücktritts ist jetzt genau eine Woche her. Und diese Revolution hat einen Domino-Effekt auf die arabische Welt. So gibt es zum Beispiel Proteste in Staaten wie Libyen, Algerien und Bahrain – detektor.fm hat berichtet.

Iran-Experte der Orient-Zeitschrift »Zenith«. / © Jörg SchäfferDaniel GerlachIran-Experte der Orient-Zeitschrift »Zenith«. / © Jörg Schäffer 

Und sogar am Iran – tausende Kilometer entfernt – geht die Entwicklung alles andere als vorbei. Dort sind die Proteste der „grünen Bewegung“, die es schon vor anderthalb Jahren nach den Wahlen gegeben hatte, wieder aufgeflammt. Und Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad reagierte durchaus nervös. Für Freitag hatte er seine Anhänger zu Massenprotesten gegen die Opposition aufgerufen.

Wir haben das zum Anlass genommen, über den Domino-Effekt Ägyptens auf den Iran zu sprechen. Einschätzungen dazu von Daniel Gerlach von der Orient-Zeitschrift „Zenith“: