Annan gibt auf: Schwarz-Schilling über die Rolle von Sondergesandten

03.08.2012

Kofi Annan wird sein Amt zum 31.08.2012 als UN-Sondergesandter für Syrien aufgeben. Ob es einen Nachfolger für ihn geben wird, ist noch unklar.

Proteste gegen Syriens Machthaber Assad - wie hier in Deutschland - haben bisher nichts bewirkt. Foto: © Paul Zinken/ dapd

eheamliger Sondergesandter für Bosnien und HerzegowinaChristian Schwarz-Schilligeheamliger Sondergesandter für Bosnien und Herzegowina 

Er war die große Hoffnung der Diplomatie: Kofi Annan sollte als UN-Sondergesandter in Syrien vermitteln, um den Blutvergießen ein Ende zu bereiten. Nach einem halben Jahr teilte er nun mit, dass er das Amt zum 31.08. niederlegen werde.

Annan machte dem UN-Sicherheitsrat schwere Vorwürfe, weil man ihn in der Sache nicht ausreichend unterstützt habe. Wer könnte nun auf Annan als Sondergesandter folgen? Wird es überhaupt einen Nachfolger geben?

Christian Schwarz-Schilling war selbst Sondergesandter in Bosnien und Herzegowina. Mit ihm haben wir über die Arbeit als Sondergesandten, die Person Kofi Annan und einen möglichen Nachfolger gesprochen. Zur Nachfolge hat er klare Vorstellungen:

Da kann nur jemand infrage kommen, der im Grunde genommen die obersten Mächtigen kennt […] und sich ans Telefon setzt und telefoniert. Christian Schwarz-Schilling

Das komplette Interview können Sie hier hören: