Atommülltransport – warum die Castoren diesmal nach Lubmin rollen

16.12.2010

Schon wieder ist Atommüll quer durch Europa nach Deutschland gerollt. Wenige Wochen nach dem Castortransport nach Gorleben ist das Ziel diesmal wesentlich weiter nördlich, an der Ostsee.

Castoren im Zwischenlager Nord Lubmin. © Jens Koehler / ddp.

Experte für die Atommüllentsorgung im Öko-Institut Darmstadt.Gerhardt SchmidtExperte für die Atommüllentsorgung im Öko-Institut Darmstadt.  

Der Müll aus dem französischen Candarache geht ins Zwischenlager Nord im Seebad Lubmin, in der Nähe von Greifswald.

Das Lager ist vergleichsweise unbekannt, bisher war überwiegend von den zentralen Zwischenlagern in Ahaus in Nordrhein-Westfalen und vor allem in Gorleben die Rede. Warum war die strahlende Fracht jetzt plötzlich nach Lubmin unterwegs?

Mehr über das Zwischenlager kann Gerhardt Schmidt vom Öko-Iinstitut in Darmstadt sagen. Er ist dort wissenschaftlicher Mitarbeiter für Nukleartechnik und Anlagensicherheit und somit Experte für die Entsorgung von Atommüll: