Berliner Republik: von Piraten, Papst und Pannen

22.09.2011

Heute war es soweit: Der Papst hat im Bundestag eine Rede gehalten. Schon im Vorfeld ist viel darüber debattiert worden. Doch nicht nur die Papstrede beschäftigt die Berliner, auch die Piratenpartei sorgt für Aufsehen in der Hauptstadt. Was der Papst und die Piraten gemeinsam haben - das erklärt Alexander Görlach im detektor.fm-Interview.

Der Ort, in den die Piraten möglicherweise irgendwann einziehen und in dem der Papst seine Rede hält: der Deutsche Bundestag. /Foto: © Axel Schmidt/ dapd

Was haben die Piratenpartei und der Papst gemeinsam? Richtig – beide sorgen zur Zeit in Berlin für Aufsehen. Und nicht nur das: Die Piraten markieren mit ihrem Einzug ins Berliner Abgeordnetenhaus einen „neuen Weg“ – genau das, was das Christentum in seinen Anfängen auch einmal war.

Chefredakteur und Herausgeber von The EuropeanAlexander GörlachChefredakteur und Herausgeber von The European 

Man mag von der Papstrede im Bundestag halten, was man will – als er eingeladen worden ist, haben noch alle Parteien dem Besuch zugestimmt. Dennoch wollen einige Abgeordnete die Rede nicht hören. Wie zum Beispiel Andrej Hunko, Bundestagsabgeordneter der Linken. Im Interview mit detektor.fm hat er erklärt, warum er lieber am kritischen Bündnis „Der Papst kommmt“ teilnimmt, anstatt die Rede von Benedikt XVI. im Bundestag anzuhören.

Alexander Görlach ist Chefredakteur und Herausgeber des Online-Magazins „The European“. MIt ihm sprechen wir über die Piraten und was er vom Hype um den Papst hält.