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Die vielen Proteste auf dem afrikanischen Kontinent haben eines gemeinsam: Die junge Generation protestiert gegen die alte Elite. Foto: Ahmed Mustafa I AFP
Bild: Ahmed Mustafa | AFP

Blätter-Podcast | Proteste in Afrika, GroKo, US-Wahl und antisemitische DDR

Das Jahr der Entscheidung

Rückblick auf die Proteste in Afrika, Ausblick auf die GroKo und die Präsidentschaftswahl in den USA. Außerdem der Antisemitismus in der DDR – das sind die Themen in der Januarausgabe des Blätter-Podcasts.

Afrika: alte Macht, junge Revolte

Ob in Hongkong, Lateinamerika oder dem Mittleren Osten – überall gehen 2019 vor allem junge Menschen gegen ihre Regierungen auf die Straße. Weniger beachtet wurde, dass auch in Afrika der Frust der Jugendlichen immer stärker wächst. Trotz der großen kulturellen Unterschiede zwischen den einzelnen Staaten haben die Proteste auf dem afrikanischen Kontinent eines gemeinsam: Sie seien Ausdruck eines Generationenkonflikts, eines Clashs zwischen einer alten, kleptokratischen Elite und einer extrem jungen Bevölkerung, erklärt Blätter-Redakteurin Julia Schweers.

2020: Jahr des Übergangs, Jahr der Entscheidung

2020 wird ein Jahr der Konsolidierung sein, an dessen Ende die jeweilige Kanzlerkandidatur für die Bundestagswahl im September 2021 steht. Blätter-Redakteur Albrecht von Lucke denkt, dass die Große Koalition das kommende Jahr überstehen wird. Denn von einer sofortigen Neuwahl würden die beiden (Noch-)Volksparteien auf dem falschen Fuß erwischt, schreibt er in den Blättern. Ein Jahr der Entscheidung wird 2020 aber auch: Denn mit der US-Präsidentschaftswahl am 3. November fällt die vermutlich wichtigste Entscheidung der gesamten 2020er-Dekade. Wenn in dieser Dekade nicht die richtigen Weichen gestellt werden, drohen die ökologischen Schäden irreparabel zu werden.

Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR?

Der Anschlag von Halle sei nicht bloß die Mordtat eines verirrten Vereinsamten, sondern auch ein Resultat der politischen Kultur der untergegangenen DDR, so der Blätter-Mitherausgeber Micha Brumlik in der Januar-Ausgabe. Zu Zeiten der DDR gilt der Faschismus als ausgerottet, tatsächlich leben dort aber der Nationalsozialismus und der Antisemitismus fort. Ein Grund dafür ist die ausgebliebene Kulturrevolution der späten 1960er-Jahre.

Über diese Themen spricht detektor.fm-Moderatorin Helena Schmidt mit Autoren und Autorinnen der Blätter für deutsche und internationale Politik.

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