“Bratwurstgrillen gegen Rechts” – Was tun die Bundesländer gegen Rassismus?

14.11.2012

NPD-Verbot, ja oder nein? Das scheint die meistdiskutierte Frage beim Thema Rechtsextremismus. Dabei wäre Basisarbeit vor Ort mindestens genauso wichtig. Was passiert in den Ländern schon, was wäre wünschenswert?

Zivilcourage zeigen: Bürger in Cottbus demonstrieren gegen Rechtsradikalismus. Foto: © Michael Kappeler/dapd

ist Geschäftsführer der Amadeu-Antonio-Stiftung.Timo Reinfrankist Geschäftsführer der Amadeu-Antonio-Stiftung. 

Jeder dritte Ostdeutsche ist ausländerfeindlich. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung. Besonders alarmierend sehen die Wissenschaftler die hohen Zustimmungswerte bei jungen Leuten zwischen 14 und 30 Jahren. Und auch im Westen nehmen rechtsextreme Einstellungen zu.

Was also lässt sich dagegen tun? Darüber hat bis heute das Bundeskriminalamt auf seiner Herbsttagung in Wiesbaden beraten.

Wenn es nur Bratwurst grillen gegen Rechts gibt oder Luftballons bemalen für Toleranz… es ist sehr gefährlich, wenn es dabei stehen bleibt. – Timo Reinfrank

Doch was tun eigentlich die Bundesländer gegen Rechts? Welche Programme legen sie auf? Und vor allem: Welche ihrer Programme sind sinnvoll, welche nicht?

Fragen, die wir dem Geschäftsführer der Amadeu-Antonio-Stiftung stellen: Timo Reinfrank im Interview.