Braucht Deutschland mehr Studenten?

09.09.2010

Bildung lohnt sich. Das zeigt eine neue Studie der OECD. Demnach verdienen Akademiker durchschnittlich rund 75 Prozent mehr als Beschäftigte ohne einen Hochschulabschluss. Und auch für den Staat rentieren sich die Investitionen in Bildung.

Studenten an der Georg-August-Universität in Göttingen. Foto: Nigel Treblin/ ddp.

Beruf: Bildungsministerin. Erst in Brandenburg, nun in Niedersachsen. Foto: Nigel Treblin/ddp.Johanna Wanka.Beruf: Bildungsministerin. Erst in Brandenburg, nun in Niedersachsen. Foto: Nigel Treblin/ddp. 

Akademiker zahlen deutlich mehr Steuern als Bürger ohne einen Universitätsabschluss.

Allerdings ist der Anteil der Studienanfänger eines jeden Jahrgangs in Deutschland viel geringer als in anderen Industrienationen.

Während in Deutschland noch nicht einmal die Hälfte eines Jahrgangs ein Studium beginnt, sind es in anderen Industrienationen fast 90 Prozent.

Die niedersächsische Wissenschaftsministerin Johanna Wanka hat die OECD-Studie gemeinsam mit der Bundesbildungsministerin vorgestellt.

Und weil Bildung in Deutschland Ländersache ist, haben wir mit Johanna Wanka darüber gesprochen.