Cyber War: warum der Krieg der Zukunft im Netz geführt wird

11.08.2010

Das Netz ist längst auch ein Faktor globaler Machtpolitik geworden. Geheimdienste und Streitkräfte wissen: wer heute ein Land besiegen will, muss es vom Netz trennen. Wie funktioniert der "cyber war"?

Wird in Zukunft zum Krieg führen womöglich gar nicht mehr gebraucht: die Armee. / © Klaus Hamal pixelio.de

ist Militärstratege und Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Forums für Internationale Sicherheit. / © privatDr. Hans Krechist Militärstratege und Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Forums für Internationale Sicherheit. / © privat 

Was verbinden Sie mit dem Internet? Shopping? Mails schreiben? Online-Banking? Lauter Annehmlichkeiten, scheint es. Doch das Netz ist längst auch zum Faktor globaler Machtpolitik geworden. Armeen und Geheimdienste wissen: um heute ein Land zu besiegen, reicht es fast aus, es vom Netz abzukoppeln. Lage-Informationen,  Finanzströme, Taktische Kommunikation – all das findet über das Netz statt. Wer es schaffen könnte, den Internetzugang wichtiger Einrichtungen eines Landes zu beeinflussen, der könnte dieses Land lahmlegen.
„Cyber-War“ nennt sich diese moderne Form der Kriegsführung. Wie genau das funktioniert, wann die Bedrohung real wird und ob das alles vielleicht nur Zukunftsmusik ist – darüber sprechen wir mit dem Militärstrategen und Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Forums für Internationale Sicherheit, Dr. Hans Krech.