Phänomen Cybermobbing – Studie bringt Diskussion in Schwung

16.05.2013

Immer mehr Jugendliche werden online Opfer von Mobbing. Eine Studie zeigt jetzt, dass das sogenannte Cybermobbing in Deutschland ein echtes Problem ist.

Kleine, fiese Kommentare unter Bilder, Videos oder Statusmeldungen: Cybermobbing ist kurz und schmerzlos - zunächst. Foto: © Simone Celestino, flickr.com

ist im Bündnis gegen Cybermobbing aktiv.Uwe Leestist im Bündnis gegen Cybermobbing aktiv. 

„Boah, bist du hässlich!“; „Mann, bist du fett!“ oder „Siehst du dumm aus!“. Das sind klassische Sätze, mit denen Schüler Mitschüler mobben. Das ist immer so gewesen, leider – und findet dank sozialer Netzwerke logischerweise auch im Netz statt.

Umfassende Studie zu Cybermobbing vorgestellt

Cybermobbing nennt sich das Ganze und gilt als immer größer werdendes Problem. Fast 10.000 Schüler, Eltern und Lehrer hat jetzt das Bündnis gegen Cybermobbing in einer Studie befragt. Die Ergebnisse wurden nun in Köln vorgestellt.

Welche Erkenntnisse die Studie geliefert hat und was in Zukunft gegen Cybermobbing getan werden muss, das weiß Uwe Leest. Er hat die Studie des Bündnisses gegen Cybermobbing mitentwickelt und die Ergebnisse erklärt.

Erstmalig wissen die Kinder wirklich mehr als die Eltern und die Lehrer. Das muss man versuchen, wieder einzuholen. – Uwe Leest (Bündnis gegen Cybermobbing)