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Deutscher Arbeitsmarkt offen für Osteuropäer – Ansturm bleibt aus

Seit dem 1. Mai 2011 ist der deutsche Arbeitsmarkt für Beschäftigte aus den osteuropäischen EU-Ländern geöffnet. Kritiker hatten eine Welle günstiger Arbeitskräfte befürchtet, die den deutschen Bewerbern Konkurrenz machen. Doch diese Welle ist ausgeblieben. Warum?

Herbert Brücker - arbeitet beim Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg.

arbeitet beim Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg.
Herbert Brücker

Als Aushilfskräfte sind sie bekannt, ebenso als Saisonarbeiter. Seit dem 1. Mai können Arbeitskräfte aus den osteuropäischen Staaten aber auch sozialversicherungspflichtige Jobs in Deutschland und Österreich annehmen.

Erwartet und teilweise auch befürchtet wurde im Frühjahr eine große Anzahl von Arbeitsmigranten aus dem Osten, die den deutschen Arbeitsmarkt unter Druck setzen.

Doch die ersten Zahlen der  Bundesagentur für Arbeit zeigen: Keine Welle bis jetzt. Wir haben mit Herbert Brücker vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung gesprochen und ihn gefragt: Welche Arbeiter kommen – welche nicht?

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