Die Ausländerfeindlichkeit nimmt in Deutschland wieder zu

14.10.2010

Ein Viertel der Deutschen ist ausländerfeindlich. Das ist das Ergebnis einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung. Demnach hat die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland in den letzten zwei Jahren zugenommen.

NPD-Anhänger auf einer Demonstration.Quelle: Thomas Lohnes/ddp.

Mit-Autorin der Studie zum Rechtsextremismus in DeutschlandMarliese WeißmannMit-Autorin der Studie zum Rechtsextremismus in Deutschland  

Eine Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung hat ergeben, dass die Ausländerfeindlichkeit in der Bundesrepublik wieder zu nimmt. In einer Befragung haben sich rund ein Viertel der Befragten für fremdenfeindliche Aussagen entschieden.

Droht Deutschland nun ein neuerlicher Rechtsruck in der Gesellschaft? Welche Erkenntnisse lässt die Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zu?

Das hat uns Marliese Weißmann erklärt. Sie ist eine der Autoren der Studie, Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung und forscht am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig.

Interview mit Marliese Weissmann zur Rechtsextremismus-Studie der Friedrich Ebert Stiftung