Die konservative Tea-Party mischt die amerikanische Politik auf

16.09.2010

Es scheint als bewegt sich die amerikanische Politik wieder mehr nach rechts, nachdem Obama bisher viele seiner Anhänger nicht zufrieden stellen konnte.

Auch die Christliche Rechte sympathisiert mit der Tea-Party. / © Thomas Lohnes (ddp)

Es war ein harter Kampf für Obama um das Amt des Präsidenten im Jahr 2008, den er schließlich gewann. Die Erwartungen, die seine Anhänger und Wähler an ihn stellten, waren von vornherein nicht zu erfüllen. Nach anderthalb Jahren Amtszeit nun die Zwischen-Bilanz: viele sind enttäuscht und die Konservativen wussten es ja eh von Anfang an besser.

ist USA-Experte bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und leitet die Redaktion des Jahrbuchs Internationale Politik.Josef Bramlist USA-Experte bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und leitet die Redaktion des Jahrbuchs Internationale Politik. 

Seit etwa einem Jahr hat sich nun eine neue rechte politische Front jenseits der Republikaner formatiert, die mittlerweile ernst genommen werden muss.Tausende Anhänger der Tea-Party demonstrierten in Washington für ein konservativeres Amerika und bewiesen damit eindrucksvoll, wie groß doch mittlerweile ihre Anhängerzahl ist. In Europa sind die Ausmaße des möglicherweise bevorstehenden politischen Umschwungs in den USA noch kaum in den Fokus der Medien gelangt.

Josef Braml ist USA-Experte bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. Wir haben mit ihm darüber gesprochen, wie kritisch die Situation für Präsident Obama wirklich ist.

Hören Sie hier das Interview:

Josef Braml über den Einfluss der Tea-Party auf die amerikanische Politik