DIE LINKE: Partei ohne Führung und Themen?

11.01.2012

Seit der Bundestagswahl 2009 hat die Linkspartei knapp die Hälfte ihrer Stimmen eingebüßt. Gregor Gysi ist der Meinung, er kann die Partei als Spitzenkandidat retten. Nur verlangt das momentan gar keiner von ihm.

Diskussionsbedarf bei den Linken: Wer soll an die Parteispitze? / Foto: © Clemens Bilan / dapd

ist Landesvorsitzender von »DIE LINKE« im Saarland. /Foto: © Becker&BredelRolf Linslerist Landesvorsitzender von »DIE LINKE« im Saarland. /Foto: © Becker&Bredel 

Für die nächste Bundestagswahl im Jahr 2013 wird ein Konzept gesucht, dass die Linkspartei über die 5-Prozent-Hürde hievt.

Das kann nach Meinung von Gregor Gysi nur eine Doppelspitze mit ihm als Spitzenkandidat und Oskar Lafontaine schaffen und somit der Linkspartei wieder zu altem Glanz verhelfen. Grund für den forschen Vorstoß von Gregor Gysi ist die bislang ungeklärte Frage, wer in diesem Juni die bisherige Parteispitze um Klaus Ernst und Gesine Lötzsch ablösen soll.

Die Parteibasis hingegen will sich lieber über Inhalte als über Personalfragen profilieren und missbiliigt den Alleingang des ehemaligen Spitzenpolitikers.

Kann da ein alter Politiker einfach nicht loslassen oder ist der linke Parteinachwuchs tatsächlich nichts für die Führungsebene? Darüber sprechen wir mit Rolf Linsler, Landesvorsitzende der saarländischen Linkspartei:

Rolf Linsler (Landesvorsitzender DIE LINKE, Saarland) über Personaldebatten in der Linkspartei